Archiv der Kategorie: Berichte

PRESSEMITTEILUNGEN

ERSTE TRANSFRAU AUF DEM WEG IN EIN LANDESPARLAMENT: NRW-​GRÜNE WÄHLEN NYKE SLAWIK AUF LISTENPLATZ 29


Nyke Slawik ist die ers­te Transfrau auf dem Weg in ein Landesparlament. Am ver­gan­ge­nen Wochenende wur­de sie mit der Unterstützung der GRÜNEN JUGEND NRW auf den Landeslistenplatz 29 für die Landtagswahl 2017 gewählt. Nach aktu­el­len Umfragen kom­men die NRW-​GRÜNEN mit Ausgleichsmandaten auf 29 Mandate.

Slawik ist amtie­ren­de poli­ti­sche Landesgeschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND NRW. In ihrer Rede setz­te sich Slawik für quee­re Aufklärung in Schulen sowie flä­chen­de­cken­de Jugendtreffs für quee­re Jugendliche ein. Für Nyke Slawik soll ihre Kandidatur auch Ansporn für Andere sein. „Ich hof­fe, mit mei­ner Wahl ande­ren Trans*Menschen, Transsexuellen und Transgendern Mut zu machen. Mut, sich poli­tisch zu betei­li­gen und für ech­te Gleichberechtigung zu kämp­fen. Veränderung ist mög­lich.“

Quelle des Artikel: http://​grue​ne​-jugend​-nrw​.de/​2​0​1​6​/​0​9​/​e​r​s​t​e​-​t​r​a​n​s​f​r​a​u​-​a​u​f​-​d​e​m​-​w​e​g​-​i​n​-​e​i​n​-​l​a​n​d​e​s​p​a​r​l​a​m​e​n​t​-​n​r​w​-​g​r​u​e​n​e​-​w​a​e​h​l​e​n​-​n​y​k​e​-​s​l​a​w​i​k​-​a​u​f​-​l​i​s​t​e​n​p​l​a​t​z​-​29/

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Transsexualität in NRW

Mann, Frau oder doch etwas von beidem?

Transsexuelle haben das Gefühl im falschen Körper zu stecken. Sie wünschen sich, gegengeschlechtlich Leben zu können.
Transsexuelle haben das Gefühl im falschen Körper zu stecken. Sie wünschen sich, gegengeschlechtlich Leben zu können.

Peter oder Petra? Allein in Düsseldorf leben rund 2000 Menschen, die sich als transgender empfinden: Sie wünschen sich ein Leben im Körper des anderen Geschlechts. In NRW gibt es mehrere Beratungsstellen, die Betroffenen Hilfe bieten – auch, wenn die Hilfesuchenden erst vier Jahre alt sind.

Quelle des Artikel: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/das-bieten-die-beratungsstellen-fuer-transsexualitaet-in-nrw-aid-1.6235142

Mandy Walczak muss regelmäßig die Polizei rufen. Dieses Mal ist es ein Samstagabend in der Dortmunder Innenstadt. "Scheiß schwule Transvestiten", hat ein Fahrer beim Einparken aus dem Fenster geschrien. Walczak hört so etwas nicht zum ersten Mal. Denn Walczak fällt auf. Sie ist 1,90 Meter groß, hat breite Schultern, kräftige Beine und trägt gerne kurze Kleider. Auch Freunde und Arbeitskollegen haben sie deshalb schon beschimpft – nur gewöhnen wird sie sich nie daran. Und sie will es auch nicht.

Mandy Walczak gehört zu den rund 100.000 Menschen in Deutschland, die sich als transsexuell oder transgender bezeichnen. Die Dunkelziffer liegt viel höher. Erfasst wird nur, wer auch zum Arzt geht, und das sind laut Schätzungen die wenigsten. Transsexualität hat nichts mit Transvestiten zu tun, nichts mit schwulen Männern, die gerne Frauenkleider tragen. "Trans"- Menschen wollen einen anderen Körper, weil sie das Gefühl haben, im Falschen geboren worden zu sein. Viele nennen sich deshalb auch transident, denn für sie ist es eine Frage der richtigen Identität und keine der sexuellen Orientierung.

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Geboren im fal­schen Körper

»Ich bin kein Mann mit Meise«

Kann nach fast 40 Jahren Versteckspiel ihr Leben als Frau voll und ganz genießen: Minya Backenköhler.
Kann nach fast 40 Jahren Versteckspiel ihr Leben als Frau voll und ganz genie­ßen: Minya Backenköhler.

Den Schal eng um den Hals gezo­gen sitzt Minya unter der Türklinke. Bereit, das Leben zu been­den, das für sie kei­nes ist. Minya heißt Ulf. Ein Name, der nie zu ihr gepasst hat­te. Sie ist zwölf Jahre alt, als ihr klar wird, es wird kein nor­ma­les Leben für sie geben. Sie merkt, wie sich die ande­ren Mädchen in ihrer Umgebung ent­wi­ckeln und sie rea­li­siert, dass sie nicht mit­ge­hen kann. Bis sie 15 ist, denkt sie immer wie­der dar­an, sich umzu­brin­gen, »ich wuss­te, wie’s geht«.

Quelle des Artikel:http://​www​.gea​.de/​m​a​g​a​z​i​n​/​h​e​i​m​a​t​+​u​n​d​+​w​e​l​t​/​+​i​c​h​+​b​i​n​+​k​e​i​n​+​m​a​n​n​+​m​i​t​+​m​e​i​s​e​.​2​5​4​3​0​1​1​.​h​t​m​#​.​V​-​T​G​P​o​D​u​C​r​k​.​f​a​c​e​b​ook

Minya ist vier, als sie im Garten mit dem Nachbarsmädchen spielt, zu ihrer Mutti rennt und sagt: »Ich bin wie sie.« Minya wird nicht gehört, muss Ulf blei­ben. Bereits da ist ihr klar, dass sie sich auf der fal­schen Seite befin­det. Gesehen wird sie als Junge, sie weiß aber, dass sie ein Mädchen ist. Dieses Wissen trägt sie ganz allein. Die Mutter, ver­mu­tet sie, hat etwas geahnt, hat etwas befürch­tet. Wenn die trans­se­xu­el­le Entertainerin Romy Haag im Fernseher zu sehen ist, schimpft die Mutter oder schal­tet um.

Im sel­ben Fernseher sieht Minya Mitte der 80er einen Film, der die Geschichte einer Transsexuellen erzählt. Da ist sie 16. Und denkt: »Die reden von mir.« Das ers­te Mal merkt sie: Es gibt noch ande­re wie sie. Als die Frau im Film aber von Gewaltfantasien berich­tet, davon, auf ihren Penis ein­ste­chen zu wol­len, befrem­det das Minya. Sie distan­ziert sich davon. Denkt: »Ich bin ein­fach ver­rückt oder per­vers, oder bei­des.« Ende der 90er lan­det das Thema Transsexualität immer öfter in die Medien. Allerdings im Kuriositätenteil. »Das waren Typen, mit denen man nicht ver­wech­selt wer­den will«, erin­nert sich Minya.

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Berlin-​Mitte

Weiterer hom­ofeind­li­cher Übergriff nach CSD ange­zeigt

Thomas Hitzlsperger zu Homophobie im Fußball
Thomas Hitzlsperger zu Homophobie im Fußball

Nach dem Christopher Street Day am Samstag hat ein Mann am Sonntagmittag eine zwei­te Gewalttat mit offen­bar hom­ofeind­li­chem Hintergrund in Mitte ange­zeigt
Nach dem Christopher Street Day hat sich am Sonnabend offen­bar ein wei­te­rer homo­pho­ber Übergriff in Berlin-​Mitte ereig­net. Am Sonntagmittag um 12.30 Uhr zeig­te ein 23-​Jähriger eine Körperverletzung in der S-​Bahnlinie 75 bei der Polizei an.

Der 23-​Jährige sag­te, er sei nach dem CSD mit der S-​Bahn auf dem Heimweg gewe­sen. Zwischen 17 und 18 Uhr sei er auf Höhe des S-​Bahnhofs Hackescher Markt von meh­re­ren Tätern ange­pö­belt und geschla­gen wor­den. Der Angriff erfolg­te nach Polizeiangaben “ver­mut­lich auf Grund sei­nes Erscheinungsbildes”, ohne wei­te­re Informationen preis zu geben.

Der 23-​Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch und eine “deut­li­che Schwellung des lin­ken Auges”, so die Polizei. Er wur­de ins Krankenhaus gebracht.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen über­nom­men – es besteht Verdacht auf Hasskriminalität.

Bereit am Sonntag war ein homo­pho­ber Übergriff aus Mitte gemel­det wor­den. Zwei jun­ge Männer waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 3 Uhr mor­gens an einem Imbiss in der Luxemburger Straße von einem Männertrio ange­grif­fen wor­den. Die Täter hat­ten sich zuvor erkun­digt, ob die jun­gen Männer den Christopher Street Day besucht hat­ten.

Ein Bericht vom Tagesspiegel: von Timo Kather

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Lilienthaler lebt als Frau

Interview für mehr Verständnis

Ilka Christin Weiß ist froh, endlich als Frau zu leben und wirbt damit für mehr Akzeptanz für Menschen mit transsexuellem Hintergrund. (Undine Zeidler)
Ilka Christin Weiß ist froh, end­lich als Frau zu leben und wirbt damit für mehr Akzeptanz für Menschen mit trans­se­xu­el­lem Hintergrund. (Undine Zeidler)
Ilka Christin Weiß wur­de als Junge gebo­ren, hat sich aber immer als Mädchen gefühlt. In einem TV-​Interview warb die Lilienthalerin für mehr Verständnis für Transsexuelle.

Ich habe mich unglaub­lich frei gefühlt“, sagt Ilka Christin Weiß, und die­ses Gefühl jener Nacht am Strand von Cuxhaven schwingt in ihrer Stimme. Zum ers­ten Mal hat­te sie es gewagt, in Frauenkleidern Lilienthal zu ver­las­sen.

Zum Artikel:

Das war schön, aber zu schnell“, fin­det ihre Interview-​Partnerin Katharina Wulff-​Bräutigam. Die dreht mit ihrem Kamerateam eine Dokumentation für Focus-​TV. Die Sendung soll Ende August aus­ge­strahlt wer­den.

Weiß zieht ihren Rocksaum in Richtung Knie und erzählt noch ein­mal. Sie geht zurück in ihrem Leben. In einem Jungenkörper gebo­ren, hat­te sie sich nie als sol­cher gefühlt. Sie erzählt, wie sie hei­ra­te­te und daheim doch lie­ber Frauenkleider trug. Vor acht Jahren bekann­te sie sich öffent­lich zu ihrer Transsexualität. Nun steht ihre Transition bevor.

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Zahl der Geschlechtsangleichungen ver­drei­ßig­facht

Bis zu vier Jahre Wartezeit in England – Risiko durch Depressionen steigt

Gang: Transgender-Kliniken massiv überfordert (Foto: JMG/pixelio.de)
Gang: Transgender-​Kliniken mas­siv über­for­dert (Foto: JMG/pixelio.de)

London
Britische Kliniken für Geschlechtsumwandlungen sind dem mas­si­ven Ansturm der ver­gan­ge­nen zehn Jahre nicht mehr gewach­sen und müs­sen Patienten mit Wartezeiten von bis zu vier Jahren ver­trös­ten. Damit gefähr­den sie laut einem Bericht des bri­ti­schen “Guardian” Menschenleben.

Zum Artikel:

Hormone aus dem Web

Alle 14 auf Geschlechtsumwandlungen spe­zia­li­sier­ten Kliniken in Großbritannien ver­mer­ken einen signi­fi­kan­ten Anstieg der ärzt­li­chen Überweisungen inner­halb der ver­gan­ge­nen zehn Jahre. In der Tavistock Clinic http://​tavistock​an​dport​man​.nhs​.uk in London hat sich die Zahl der Patienten inner­halb eines ein­zi­gen Jahres ver­dop­pelt. Eine Klinik in Nottingham ver­zeich­ne­te sogar einen 28-​fachen Anstieg seit 2008.

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Früher Phillip, heu­te Sophia

Siebenjährige lebt als Mädchen im Jungenkörper

Sophias Lieblingsfarbe ist pink. Erst als die Eltern die frühere gelbe Farbe über gestrichen haben, ist Sophia in ihr Zimmer zurückgekehrt. Foto: Katharina Preuth
Sophias Lieblingsfarbe ist pink. Erst als die Eltern die frü­he­re gel­be Farbe über gestri­chen haben, ist Sophia in ihr Zimmer zurück­ge­kehrt. Foto: Katharina Preuth

kap/​nor Altkreis Bersenbrück. 

Sophia ist sie­ben Jahre alt, sie hat rote lan­ge Haare, sie trägt am liebs­ten pin­ke Kleider und hat Glitzerlack auf den Fingernägeln. Und Sophia ist ein Transkind. Als Phillip wuchs sie auf. Mit vier Jahren hat sie beschlos­sen, kein Junge mehr sein zu wol­len.

Zum Artikel:

Mit ihren Eltern und den drei Brüdern lebt sie im nörd­li­chen Osnabrücker Land. Ihr Zimmer ist lila und pink, ein Stoffpferd hat mit­ten im Raum sei­nen Platz, Puppen und Plastikfiguren sind in Kisten ver­staut, an der Tür steht, mit Glitzerstiften geschrie­ben, ihr Name: Sophia. Die Zimmer ihrer drei Brüder sind grün oder blau gestri­chen, in einem liegt ein Spielteppich auf dem Boden. „Früher war Sophias Zimmer gelb und es gab eine Bordüre mit Treckern“, erzählt die Mutter. Ihre Tochter habe sich so lan­ge gewei­gert in ihrem Kinderzimmer zu schla­fen, bis neue Farbe an der Wand und die Bordüre ent­fernt war.

Erste Beratung für Transsexuelle am Niederrhein

In Düsseldorf wur­de am Dienstag (05.07.2016) die ers­te Beratungsstelle für trans­se­xu­el­le Menschen offi­zi­ell eröff­net. Die Beratungsstelle rich­tet sich an Menschen, die glau­ben, im fal­schen Körper gebo­ren wor­den zu sein und an ihre Angehörigen. Ein betrof­fe­nes Kind hat sich bereits gemel­det.

Betroffene wollen selbst über ihr Geschlecht entscheiden
Betroffene wol­len selbst über ihr Geschlecht ent­schei­den

Es wird geschätzt, dass allein in Düsseldorf rund 2.000 Transsexuelle leben. Seit Jahren gibt es des­halb Selbsthilfegruppen, doch eine aus­schließ­li­che Trans*Beratung gab es am Niederrhein bis­her nicht. “Wir haben mit den Selbsthilfegruppen eng zusam­men­ge­ar­bei­tet”, sagt Peter von der Forst von der Aidshilfe Düsseldorf. “Aber vie­le Betroffenen wuss­ten nicht, an wen sie sich mit ihren vie­len Fragen wen­den soll­ten.”

Zum Artikel:

Beraterin ist selbst trans­se­xu­ell

Die Aidshilfe erklär­te sich bereit die Trägerschaft für eine Beratungsstelle zu über­neh­men. Die Stadt koope­rier­te und stellt jetzt 40.000 Euro Fördergelder für ein Jahr bereit. Davon kann erst­mal eine hal­be Beratungsstelle finan­ziert wer­den. Die Beraterin ist Soziologin und selbst trans­se­xu­ell. “Ich habe mich vor vie­len Jahren für eine Transition ent­schie­den”, sagt Lena Klatte. Durch ihre Erfahrungen kön­ne sie sich mit ande­ren Transsexuellen auf Augenhöhe unter­hal­ten. “Für meis­ten Menschen ist es selbst­ver­ständ­lich, dass man einen Körper hat, der zu einem passt. Für Transsexuelle ist das nicht so”, sagt sie.

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Geschlechtertrennung

Utrecht führt Unisex-​Toilette in öffent­li­chen Gebäuden ein

Weil bis zu fünf Prozent der Einwohner Utrechts Transgender sind, hat die niederländische Stadt entschieden, Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden einzuführen.
Weil bis zu fünf Prozent der Einwohner Utrechts Transgender sind, hat die nie­der­län­di­sche Stadt ent­schie­den, Unisex-​Toiletten in öffent­li­chen Gebäuden ein­zu­füh­ren.

Utrecht hebt die Geschlechtertrennung auf öffent­li­chen Toiletten auf. Damit will die nie­der­län­di­sche Stadt ein star­kes Zeichen setz­ten.
Den Haag. Die Schilder an der Eingangstür signa­li­sie­ren es deut­lich: Das hier ist die Toilette für den Mann. Diese hier ist für die Frau. Mit der sicht­ba­ren Geschlechtertrennung ist es in Utrecht bald vor­bei. Die nie­der­län­di­sche Universitätsstadt hat ent­schie­den, dass es nur noch geschlechts­neu­tra­le Toiletten geben wird. Begonnen wer­den soll damit zunächst in allen öffent­li­chen Gebäuden. Zuerst wer­den die Schilder für Herren- oder Damentoilette im Rathaus aus­ge­tauscht. Schritt für Schritt sol­len die Unisextoiletten auch in allen öffent­li­chen Gebäuden der Stadt ein­ge­führt wer­den, erklärt der Stadtrat.

Zum Artikel:

Toiletten sind ein Ort für jeden. Sie sol­len nicht mehr nach dem Geschlecht unter­schie­den wer­den,” sagt die Utrechter Stadträtin Annemarijke Podt in ihrer Begründung. “Bis zu fünf Prozent der Einwohner in Utrecht sind trans­gen­der,” twit­tert sie. Der Begriff “Transgender” ist eine Bezeichnung für Menschen, die sich mit ihrem bio­lo­gi­schen Geschlecht nicht iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Die Betroffenen füh­len sich in ihrem Männer- oder Frauenkörper fremd.
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Eckpunkte des “Aufhebegesetzes” lie­gen vor

Homosexuelle sol­len reha­bi­li­tiert wer­den


Homosexualität war lan­ge Zeit straf­bar – mehr als 50.000 Männer wur­den ver­ur­teilt. Justizminister Maas will sie nun ent­schä­di­gen mit dem “Aufhebegesetz”. Wer soll wann und in wel­cher Form etwas bekom­men? Eckpunkte lie­gen dem ARD-​Hauptstadtstudio vor.

Im Mai hat Bundesjustizminister Heiko Maas ange­kün­digt, er wol­le Homosexuelle reha­bi­li­tie­ren, die wegen des umstrit­te­nen Paragraphen 175 in Deutschland ver­ur­teilt wur­den. Dem ARD-​Hauptstadtstudio liegt nun exklu­siv das Eckpunktepapier aus sei­nem Ministerium vor, das kom­men­de Woche den Fraktionen zur Abstimmung vor­ge­legt wer­den soll. Es geht dar­um, wer, wann in wel­cher Form ent­schä­digt wer­den soll.

Zum Artikel:

Zum Verständnis:

Wenn ein Mann ein­ver­nehm­li­chen Sex mit einem ande­ren Mann hat­te, dann hat er sich in Deutschland damit lan­ge Zeit straf­bar gemacht – in der BRD sogar bis zum Jahr 1994. Der frü­he­re Paragraph 175 des Strafgesetzbuches stamm­te aus der Kaiserzeit, wur­de von den Nationalsozialisten ver­schärft und galt in die­ser ver­schärf­ten Form bis 1969 unver­än­dert fort.

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