Archiv der Kategorie: Queer

Landtag von Schleswig-​Holstein

Nur CDU trägt Resolution zu Trans-​Rechten nicht mit

Im Kieler Landtag unter­stütz­ten mit Ausnahme der CDU alle Fraktionen einen Antrag zur Stärkung der Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen.

Im Landeshaus in Kiel wurde über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debattiert (Bild: Schleswig-Holsteinischer Landtag)
Im Landeshaus in Kiel wur­de über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debat­tiert (Bild: Schleswig-​Holsteinischer Landtag)

Zum ers­te Mal in sei­ner Geschichte hat der Landtag von Schleswig-​Holstein am Donnerstagnachmittag über Trans- und Intersexualität debat­tiert – und dabei weit­ge­hen­de Einigkeit erzielt. Bereits im Vorfeld hat­ten sich die bei­den Oppositionsfraktionen FDP und Piraten einem Antrag der Regierung aus SPD, Grünen und der däni­schen Regionalpartei SSW ange­schlos­sen. Nur die CDU konn­te sich nicht zu einer Unterstützung durch­rin­gen. Begründung: Man müs­se sich erst ein­mal über das Thema infor­mie­ren.

Der zwei­sei­ti­ge Antrag (PDF) bit­tet die Landesregierung, sich im Bund und auf inter­na­tio­na­ler Ebene für die Rechte von Trans- und Intersexuellen stark zu machen. Dabei wird ein umfas­sen­des Forderungspaket gestellt: Das ver­al­te­te deut­sche Transsexuellengesetz müs­se refor­miert wer­den, man sol­le sich in inter­na­tio­na­len Gremien dafür ein­set­zen, dass Transpersonen nicht län­ger als krank gel­ten, Organisationen für trans- und inter­se­xu­el­le Menschen müss­ten gestärkt wer­den, ein digi­ta­les Vernetzungs- und Informationsportal müs­se auf­ge­baut wer­den und min­der­jäh­ri­ge Intersexuelle müss­ten stets ein Vetorecht bei geschlechts­an­pas­sen­den Operationen haben und mehr über medi­zi­ni­sche Maßnahmen infor­miert wer­den. Anlass für den Antrag ist die inter­na­tio­nal began­ge­ne Transgender Awareness Week, die jedes Jahr im November die Sichtbarkeit von trans­ge­schlecht­li­chen Menschen erhö­hen und auf Diskriminierungen hin­wei­sen soll.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​581

Trans-​Rechte sind Menschenrechte”

Knapp 40 Minuten debat­tier­ten die Abgeordneten über den Antrag: Den Anfang mach­te der schwu­le Grünenpolitiker Rasmus Andresen, der beton­te, dass Trans- und Intersexuelle in der deut­schen Gesellschaft noch immer auf Unverständnis stie­ßen und Gewalt erfah­ren wür­den. Er for­der­te, dass die Anerkennung von trans­ge­schlecht­li­chen Personen ein­fa­cher sein müs­se, und nann­te als posi­ti­ves Beispiel etwa die Reform des Transsexuellenrechts in Norwegen (queer​.de berich­te­te). “Die Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen sind Menschenrechte”, so Andresen. Über den Antrag hin­aus wün­sche sich sei­ne Fraktion zudem, dass in offi­zi­el­len Dokumenten neben “männ­lich” und “weib­lich” ein drit­tes Geschlecht aus­ge­wählt wer­den dür­fe.
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Trump holt Homo-​Hasser in sein Übergangsteam

LGBTI-​Aktivisten schla­gen Alarm, weil der neue US-​Präsident Lobbyisten um sich schart, die ihr Leben dem Kampf gegen Homo-​Rechte ver­schrie­ben haben. Im “Transition Team” soll aller­dings auch ein Schwuler sit­zen.

Donald Trump, hier in einem Promo-Bild für seine frühere Realityshow "The Apprentice", wird in gut zwei Monaten der mächtigste Mann der Welt sein (Bild: NBC)
Donald Trump, hier in einem Promo-​Bild für sei­ne frü­he­re Realityshow “The Apprentice”, wird in gut zwei Monaten der mäch­tigs­te Mann der Welt sein (Bild: NBC)

Die LGBTI-​Organisation “Human Rights Campaign” hat mit gro­ßer Sorge auf das geplan­te Übergangsteam des zukünf­ti­gen Präsidenten Donald Trump reagiert. Laut Medienberichten soll der Republikaner unter ande­rem Ken Blackwell, Ed Meese und Kay Cole James in sein Team beru­fen haben – die drei Männer gel­ten als erbit­ter­te Gegner der Gleichbehandlung von Lesben, Schwule, Bisexuellen und trans­ge­schlecht­li­chen Menschen.

Blackwell ist ein lei­ten­der Aktivist in der Lobbygruppe “Family Research Council”, die wegen ihrer extrem homo­pho­ben Ansichten von der Bürgerrechtsorganisation “Southern Poverty Law Center” als Hassgruppe bezeich­net wird. Blackwell gilt als Verfechter der “Heilung” von Homosexuellen. Als er sich 2006 als repu­bli­ka­ni­scher Kandidat um das Amt des Gouverneurs von Ohio bewarb, ver­glich er Schwule und Lesben mit Brandstiftern und Kleptomanen (queer​.de berich­te­te). Der Chef des “Family Research Council”, der Südsstaatenbaptist Tony Perkins, hat Homosexuelle wie­der­holt mit Nazis gleich­ge­setzt und erklärt, dass eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben dazu füh­ren wer­de, dass Christen in Konzentrationslager gesteckt wer­den.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​532

Auch die ehe­ma­li­ge Vize-​Chefin des “Family Research Council”, Kay Cole James, wur­de offen­bar von Trump ins Team beru­fen. Laut “The Advocate” ver­glich sie in ihrem Buch “Transforming America from the Inside Out” sexu­el­le Minderheiten mit Drogenabhängigen, Alkoholikern, Fremdgehern und “allem ande­ren, was sün­dig ist”.

Ed Meese: Schwule und Lesben machen Kultur kaputt

Der eben­falls ins “Transition Team” beru­fe­ne Ed Meese war unter Präsident Ronald Reagan Justizminister und arbei­tet heu­te für die “Heritage Foundation”. Die erz­kon­ser­va­ti­ve Organisation behaup­tet, dass Antidiskriminierungsrichtlinien auf­grund der sexu­el­len Ausrichtung oder Geschlechtsidentität nicht nötig sei­en, “weil sie die Ehe-​Kultur und die Freiheit von Bürgern und ihren Verbänden schwächt, sich zu ihren reli­giö­sen oder mora­li­schen Überzeugungen zu beken­nen.” Meese selbst hat erklärt, dass die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-​Recht zei­ge, “wie sich die Kultur in den letz­ten bei­den Jahrhunderten ver­schlech­tert hat”.

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Die Alibi-​Homosexuelle

Maischberger outet Lesbe im AfD-​Bundesvorstand

Alice Weidel ist seit 2013 Mitglied der AfD. Sie gehört dem Bundesvorstand an und wurde kürzlich auch zur Vorsitzenden der Bundesprogrammkommission ernannt Bild: ARD
Alice Weidel ist seit 2013 Mitglied der AfD. Sie gehört dem Bundesvorstand an und wur­de kürz­lich auch zur Vorsitzenden der Bundesprogrammkommission ernannt
Bild: ARD

Alice Weidel sieht kei­nen Widerspruch dar­in, sich als homo­se­xu­el­le Frau mit Partnerin und Kind in der extrem homo­pho­ben Partei zu enga­gie­ren.

Die Frage, wie man sich als homo­se­xu­el­ler Mensch aus­ge­rech­net in einer extrem homo­pho­ben Partei enga­gie­ren kann, beschäf­tig­te am Mittwochabend auch Sandra Maischberger. In ihrer ARD-​Talkshow dis­ku­tier­te die Moderatorin die jüngs­ten Wahlerfolge der AfD unter der Frage “Rechter Haken für Merkel: Kann sie ihre Politik noch durch­set­zen?”

Zum Artikel:

Dabei kon­fron­tier­te Maischberger das AfD-​Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel mit den lesben- und schwu­len­feind­li­chen Forderungen ihrer Partei. “Nehmen Sie es nicht per­sön­lich, aber Sie selbst sind in einer Lebenspartnerschaft mit einer Frau”, wand­te sich die Journalistin an die 37-​jährige AfD-​Politikerin. Die Internet-​Unternehmerin vom Bodensee, die sich in der Talkshow ver­gleichs­wei­se gemä­ßigt gab und auf all­zu schril­le Töne ver­zich­te­te, reagier­te über­rascht.

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The Real O’Neals”

USA: Proteste gegen schwule TV-Serie

Szene aus "The Real O'Neals": Kenny (Noah Galvin, re.) mit seinem ersten Schwarm Ricky (Garrett Clayton) Bild: ABC
Szene aus "The Real O'Neals": Kenny (Noah Galvin, re.) mit seinem ersten Schwarm Ricky (Garrett Clayton)
Bild: ABC

Christlich-konservative Aktivisten sind empört über eine von LGBT-Aktivist Dan Savage entwickelte neue Sitcom.

Nicht jeder lacht über die neue amerikanische Sitcom "The Real O'Neals": Die Serie über eine in Chicago lebende irisch-katholische Familie, die Anfang des Monats im Fernsehsender ABC mit durchschnittlichen Quoten gestartet ist, wird von religiösen Organisationen kritisiert. Besonderer Kritikpunkt ist das Coming-out der 16-jährigen Hauptfigur Kenny O'Neal (dargestellt von Noah Galvin).

Zum Artikel:

Die Aktionsgruppe "One Million Moms", die von der homophoben "American Family Association" gesteuert wird, zeigte sich über die Serie empört und hat vergangene Woche eine E-Mail-Kampagne gegen Hauptsponsor Coca-Cola gestartet: "'The Real O'Neals' macht sich über das Christentum lustig und beleidigt den Katholizismus", so die Gruppe auf ihrer Website. Außerdem sei es besonders schlimm, dass schon in der ersten Folge Jesus erscheine, aber nur der schwule Sohn ihn sehen kann. Außerdem beklagte sich die Gruppe über "vulgäre Sprache (z.B. V-gina)" und dass die Sendung vom "antichristlichen Fanatiker Dan Savage" mit produziert wird.

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Rheinland-​Pfalz und Sachsen-​Anhalt

Ampel- und Kenia-​Koalition: Der AfD-​Schock sorgt für mehr Queer-​Politik

Queere Menschen in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben einen Grund zum Feiern Bild: flickr / Melinda / cc by 2.0
Queere Menschen in Rheinland-​Pfalz und Sachsen-​Anhalt haben einen Grund zum Feiern
Bild: flickr /​Melinda /​cc by 2.0

Vom Landesbeauftragten für LSBTTIQ bis zur Rehabilitierung der “175er” – die Koalitionsverträge in Rheinland-​Pfalz und Sachsen-​Anhalt grei­fen zahl­rei­che Forderungen der quee­ren Bewegung auf.

Von Micha Schulze

Das star­ke Abschneiden der AfD bei den jüngs­ten Landtagswahlen konn­te eine Fortsetzung der queer­freund­li­chen Politik in Rheinland-​Pfalz nicht ver­hin­dern – die neue Ampel-​Koalition will den rot-​grünen Kurs sogar aus­bau­en. Der Vertrag zur ers­ten Kenia-​Koalition aus CDU, SPD und Grünen in Sachsen-​Anhalt ist für homo- und trans­se­xu­el­le Menschen sogar ein noch grö­ße­rer Schritt nach vorn.

Zum Artikel:

So soll es in Rheinland-​Pfalz nach der Vereinbarung von SPD, FDP und Grünen künf­tig einen “Beauftragten für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTTIQ)” geben. Die aller­dings nur ehren­amt­li­che Position soll “auf Ebene der Landesverwaltung/​Fachabteilung” ein­ge­führt wer­den und das “viel­fäl­ti­ge Engagement in die­sem Bereich” ergän­zen.

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Harris Wofford

USA: 90-​jähriger Ex-​Senator hei­ra­tet einen Mann

Ende des Monats wieder im Hafen der Ehe: Ex-Senator Harris Wofford
Ende des Monats wie­der im Hafen der Ehe: Ex-​Senator Harris Wofford

Zwei Jahrzehnte nach dem Tod sei­ner Ehefrau steu­ert Harris Wofford, den Bill Clinton fast zu sei­nem Vizepräsidenten gemacht hät­te, erneut den Hafen der Ehe an – er liebt einen 50 Jahre jün­ge­ren Mann.

Für Liebe ist es nie zu spät: Der 90-​jährige frü­he­re US-​Spitzenpolitiker Harris Wofford hat am Samstag in der “New York Times” über­ra­schend ange­kün­digt, dass er wie­der hei­ra­ten wer­de. Er wer­de Matthew Charlton das Ja-​Wort geben, einem 40-​jährigen Innenarchitekten.

Zum Artikel:

Wofford schrieb, die Neuigkeit wer­de man­chem über­ra­schen. Immerhin war der frü­he­re Senator aus Pennsylvania 48 Jahre lang mit sei­ner Frau Clare ver­hei­ra­tet, mit der er drei Kinder hat­te. Clare ver­starb 1996 an Leukämie. “Im Alter von 70 Jahren dach­te ich, ich wür­de mich nicht noch ein­mal neu ver­lie­ben und erneut hei­ra­ten”, so Wofford in sei­nem Artikel. Vor 15 Jahren habe er aber den damals 25-​jährigen Matthew kennen- und lie­ben gelernt. Er kün­dig­te an, sei­nen Partner am 30. April hei­ra­ten zu wol­len.

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Aggressive” Politiker

Norwegen: Katholische Kirche droht mit Ehe-Stopp für Hetero-Paare

Bischof Bernt Eidsvig ist sauer auf die evangelische Kirche
Bischof Bernt Eidsvig ist sauer auf die evangelische Kirche

Weil die Protestanten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet haben, will der Bischof von Oslo künftig keine heterosexuellen Paare mehr in Kirchen trauen.

Der norwegische Bischof Bernt Ivar Eidsvig, hat in einem Interview erklärt, dass er keine Eheschließungen mehr in norwegischen Kirchen durchführen möchte. Der katholische Würdeträger bitte deshalb den Vatikan um Erlaubnis für diesen Schritt. Anlass sei die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben durch die evangelisch-lutherische Volkskirche, die vor zwei Wochen mit großer Mehrheit auf einer Synode in Trondheim beschlossen worden war

Zum Artikel:

"Politiker könnten nun aggressiv gegenüber Kirchen werden, die sich diesen [gleichgeschlechtlichen] Eheschließungen widersetzen", so der 62-Jährige gegenüber dem "Catholic News Service". "Daher ist es für uns die beste Option, wenn wir damit aufhören, im Namen des Staates Ehen zu schließen."

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“Aggressive” Politiker" data-info-url="https://transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/datenschutz/" data-backend-url="https://transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/wp-content/plugins/shariff-sharing/backend/index.php" data-temp="" data-ttl="" data-service="gft" data-services='["googleplus","facebook","twitter","info"]' data-image="http://transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/wp-content/uploads/2016/04/bernt.eidsvig-600.jpghttps://i0.wp.com/transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/wp-content/uploads/2016/04/bernt.eidsvig-600.jpg?w=600&ssl=1 600w, https://i0.wp.com/transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/wp-content/uploads/2016/04/bernt.eidsvig-600.jpg?resize=150%2C77&ssl=1 150w, https://i0.wp.com/transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/wp-content/uploads/2016/04/bernt.eidsvig-600.jpg?resize=300%2C154&ssl=1 300w" data-url="https://transsexuelle-aufklaerung-tut-not.de/aggressive-politiker/" data-lang="de" data-theme="color" data-orientation="horizontal">

Pass zer­ris­sen”

Russische Grenzbeamte demütigen schwulen Eurovision-Sänger

Hovi Star wird dieses Jahr Israel beim Eurovision Song Contest vertreten
Hovi Star wird dieses Jahr Israel beim Eurovision Song Contest vertreten

Offenbar aus Homophobie haben russische Beamte den Pass von Hovi Star zerrissen und ihn ausgelacht.

Der israelische Sänger Hovi Star, der dieses Jahr sein Heimatland beim Eurovision Song Contest vertreten wird, hat in einem Interview mit dem maltesischen Sender TVM über einen homophoben Übergriff an einem Moskauer Flughafen berichtet, der sich vor rund drei Wochen ereignet haben soll. Damals flog er im Rahmen einer Promo-Tour mit mehreren seiner Mitbewerber für einen Tag nach Russland.

Zum Artikel:

"Als ich versucht habe, noch Moskau zu kommen, hatte ich an der Passkontrolle Probleme", berichtete Star. "Sie sagten mir, ich könnte nicht rein. Sie schauten auf meinen Reisepass, haben ihn zerrissen und mich dann ausgelacht." Der 29-Jährige meinte, die Beamten hätten wohl aus bloßer Abneigung gegen Homosexuelle oder androgyne Männer so reagiert. "In Moskau haben die Leute offenbar Schwierigkeiten mit mir, vielleicht weil ich schwul bin, vielleicht weil ich mich so anziehe, vielleicht weil ich Schminke trage – ich weiß es nicht."

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