Alle Beiträge von Brigitte Heidelberg

Erste Beratung für Transsexuelle am Niederrhein

In Düsseldorf wur­de am Dienstag (05.07.2016) die ers­te Beratungsstelle für trans­se­xu­el­le Menschen offi­zi­ell eröff­net. Die Beratungsstelle rich­tet sich an Menschen, die glau­ben, im fal­schen Körper gebo­ren wor­den zu sein und an ihre Angehörigen. Ein betrof­fe­nes Kind hat sich bereits gemel­det.

Betroffene wollen selbst über ihr Geschlecht entscheiden
Betroffene wol­len selbst über ihr Geschlecht ent­schei­den

Es wird geschätzt, dass allein in Düsseldorf rund 2.000 Transsexuelle leben. Seit Jahren gibt es des­halb Selbsthilfegruppen, doch eine aus­schließ­li­che Trans*Beratung gab es am Niederrhein bis­her nicht. “Wir haben mit den Selbsthilfegruppen eng zusam­men­ge­ar­bei­tet”, sagt Peter von der Forst von der Aidshilfe Düsseldorf. “Aber vie­le Betroffenen wuss­ten nicht, an wen sie sich mit ihren vie­len Fragen wen­den soll­ten.”

Zum Artikel:

Beraterin ist selbst trans­se­xu­ell

Die Aidshilfe erklär­te sich bereit die Trägerschaft für eine Beratungsstelle zu über­neh­men. Die Stadt koope­rier­te und stellt jetzt 40.000 Euro Fördergelder für ein Jahr bereit. Davon kann erst­mal eine hal­be Beratungsstelle finan­ziert wer­den. Die Beraterin ist Soziologin und selbst trans­se­xu­ell. “Ich habe mich vor vie­len Jahren für eine Transition ent­schie­den”, sagt Lena Klatte. Durch ihre Erfahrungen kön­ne sie sich mit ande­ren Transsexuellen auf Augenhöhe unter­hal­ten. “Für meis­ten Menschen ist es selbst­ver­ständ­lich, dass man einen Körper hat, der zu einem passt. Für Transsexuelle ist das nicht so”, sagt sie.

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Geschlechtsumwandlung

Wie aus Herr Kurz Frau Kurz wur­de


Gefangen im fal­schen Körper
Simone Kurz aus Lauda-​Königshofen leb­te jahr­zehn­te­lang als Mann: Baggerfahrer, zwei Ehen, Kinder – unglück­lich, see­lisch schwer krank. Mit 50 trau­te sie sich, eine Geschlechtsumwandlung zu wagen. Der Preis für die­sen radi­ka­len Neuanfang in ihrem Leben ist hoch.

Zum Artikel:

Sie wür­de es auf jeden Fall wie­der tun.

Ein be­schau­li­cher Wein­ort im Main-​Tau­ber-​Kreis, rechts ran­ken sich Reb­stö­cke den Hang hin­auf, auf der Haupt­stra­ße ein KfZ-​Be­trieb, der Land­ma­schi­nen und Trak­to­ren ver­kauft. Ein Pla­kat wirbt für Mo­tor­sä­gen­kur­se. Ei­ne bo­den­stän­di­ge Ge­gend. Übe­rall Häu­schen mit blank ge­putz­ten Fens­ter­schei­ben und or­dent­li­chen Vor­gär­ten.

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Schauspielerin Ellen Page

Hollywood gibt dir das Gefühl, ein Coming Out ist unmög­lich”

Ellen Page spielt in “Freeheld” zum ers­ten Mal eine Lesbe. Ein Gespräch über das Krebs- und Menschenrechtsdrama, ihr Coming Out und die Zusammenarbeit mit Julianne Moore.
von Nadine Lange

Die kanadische Schauspielerin Ellen Page vor einem "Freeheld"-Poster in Berlin.Foto: dpa
Die kana­di­sche Schauspielerin Ellen Page vor einem “Freeheld”-Poster in Berlin.Foto: dpa

Mrs. Page, wie haben Sie von der in “Freeheld” erzähl­ten Geschichte der tod­kran­ken Polizistin erfah­ren, die dar­um kämpft, dass ihrer Partnerin ihre Pensionsansprüche über­tra­gen wer­den?

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Cynthia Wades Kurz-​Dokumentation „Freeheld“ über das Paar gewann 2008 den Oscar. Die Produzenten Michael Shamberg und Stacey Sher schick­ten sie mir kurz dar­auf zu und frag­ten, ob ich mir vor­stel­len könn­te, bei einem Spielfilmprojekt mit­zu­ma­chen. Weil die Geschichte von Laurel und Stacie mich tief berührt, aber auch frus­triert hat, habe ich sofort zuge­sagt.
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Vorurteile

7-​Vorurteile-​gegenüber-​transsexuellen-​die-​ihr-​ganz-​schnell-​vergessen-​solltet

TRANSSEXUELLE SIND VOLL ANDERS ALS ALLE ANDEREN? VERGESST ES.
TRANSSEXUELLE SIND VOLL ANDERS ALS ALLE ANDEREN? VERGESST ES.

Dank berühm­ten trans­se­xu­el­len Menschen, wie Caitlyn Jenner und Laverne Cox, spre­chen immer mehr Menschen über das Thema Transsexualität. Und das ist auch ver­dammt wich­tig. Denn lei­der gibt es immer noch eine gan­ze Menge Menschen, die Vorurteile gegen­über Transsexuellen haben. Und weil das nicht so sein soll­te, ver­ra­ten wir Euch etwas: Transsexuelle Menschen sind auch nicht anders als alle ande­ren.
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Diese sie­ben Vorurteile soll­tet Ihr ganz schnell ver­ges­sen, falls Ihr sie jemals gedacht habt:

1. Transsexuelle und Drag queens sind das­sel­be.

Sorry Leute, nur weil ihr Olivia Jones im Dschungelcamp gese­hen habt, heißt das nicht, dass Ihr eine Ahnung habt, was es bedeu­tet trans­se­xu­ell zu sein. Drag queens wie Olivia und Co. haben näm­lich rein gar nichts mit Transsexualität zu tun. Drag queens ver­klei­det sich nur (meis­tens für Shows) als das ande­re Geschlecht.

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#Genderwahn

Transsexualität – Eine psy­chi­sche Erkrankung wird „gesund“ gemacht

Vom Abnormen zur Normalität
Vom Abnormen zur Normalität

Etwas unge­sun­des wird Teil der soge­nann­ten Vielfalt. Transsexualität wird immer wie­der als nor­mal und Spielart unter den Geschlechtern dar­ge­stellt. Letztlich strebt der Transsexuelle immer ein Geschlecht an: Nämlich das ande­re. In der Transsexualität wird zunächst die Zweigeschlechtlichkeit nicht ange­zwei­felt.

Was aller­dings ange­zwei­felt wird:

Bei der Transsexualität han­delt es sich um eine psy­chi­sche Erkrankung.
Beitrag Hier:

Ein gesun­der funk­tio­na­ler Körper (hier spe­zi­ell: Fortpflanzungsfähigkeit) soll gegen einen nicht-​funktionalen Körper aus­ge­tauscht wer­den. Ein fort­pflan­zungs­fä­hi­ger Mann will sich bei­spiels­wei­se zu einer Simulation einer Frau umope­rie­ren las­sen. Diese „Frau“ ist aller­dings durch eine Anpassung des Erscheinungsbildes noch lan­ge kei­ne Frau. Weder der Hormonhaushalt stimmt auf natür­li­chem Weg, noch gibt es eine natür­li­che Fortpflanzungsmöglichkeit. (Dass es nicht-​fortpflanzungsfähige Menschen gibt, ist kei­ne Argument – sie sind eine Besonderheit und wer­den oft­mals medi­zi­nisch behan­delt.)

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QUEER

MomentsInTransition: Trans-Personen teilen Momente ihrer Geschlechtsangleichung

So schön ist es, sich endlich wohl im eigenen Körper zu fühlen.

In dem Film "The Danish Girl" erlebt der Zuschauer den beschwerlichen Weg der Hauptfigur quasi hautnah mit, den Weg vom Mann Einar Wegener zur Frau Lili Elbe. Im Film nimmt dieser Weg kein gutes Ende.
Beitrag Hier:

Wie gut sich das anfühlt, zeigen Trans-Personen jetzt auf Twitter und Instagram: Unter dem Hashtag #MomentsInTransition teilen sie Momente aus dem Prozess ihrer Geschlechtsangleichung – und zeigen, wie glücklich sie damit sind.

Den Anfang machte die Kanadierin Gabrielle Diana: In einem Instagram-Post verglich sie ein altes Foto (links) von sich mit einer aktuellen Aufnahme (rechts). Darunter beschrieb sie, wie sie sich früher fühlte:

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