Alle Beiträge von Sabine

Mein Name ist Sabine Bartsch, ich bin geboren am 16.08.1955 und bin das Dritte Kind von 4 Jungen. Mit ca.4 Jahren merkte ich das mit mir etwas nicht Stimmte.Seit 2011 mit meiner Transition fertig.... Da ich selber Transgender bin, bin ich der Meinung das hier im Blog einiges zum Thema Transgender zu Berichten sei, was ich auch sehr Intensiv Betreibe. Nicht nur über mich findet ihr etwas sondern auch Berichte, Dokumente und was es Heißt damit zu Leben, ob vor oder nach dem Outing, beides ist schwer genug für andere Menschen es zu begreifen was in uns vor geht, das werden sie auch nicht begreifen... Mein Teil mit diesem Blog besteht darin auf zu klären, ob es hilft, keine Ahnung, zumindest kann ich und andere Transgender versuchen anderen zu helfen, sprich, Betroffene, Verwandte, Familie, und Freunde..

Transsexuelle Läuferin wird für Siege kri­ti­siert

Die trans­se­xu­el­le Läuferin Amanda Reiter muss sich immer wie­der für ihre Erfolge recht­fer­ti­gen.
Besonders ärgert die Frau aus Lenggries, wenn hin­ter ihrem Rücken getu­schelt wird.
Sie betont, sie habe kei­nen Vorteil, denn nach ihrer Geschlechtsanpassung habe sie Testosteron- und Östrogen-​Werte wie jede ande­re Frau auch.

Amanda Reiter hatte sich 2014 öffentlich dazu bekannt, eine Frau zu sein. 2015 fand die operative Geschlechtsanpassung statt. (Foto: Harry Wolfsbauer)
Amanda Reiter hat­te sich 2014 öffent­lich dazu bekannt, eine Frau zu sein. 2015 fand die ope­ra­ti­ve Geschlechtsanpassung statt. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Zwei Wochen noch, dann will Amanda Reiter beim Marathon in Singapur star­ten. “Ich ste­he in der ers­ten Reihe mit den Kenianerinnen”, sagt sie. “Dort fragt nie­mand, ob ich eine Frau bin oder ein Mann war.” In Lenggries aller­dings hat sich die erfolg­rei­che Läuferin die Frage immer wie­der stel­len las­sen müs­sen. “Die bescheißt ja”, rie­fen Zuschauer bei der Raiffeisen-​Oberland-​Challenge, oder: “Die ist ja eigent­lich ein Mann.” Das sei sie nicht, erwi­dert Amanda Reiter ent­schie­den. Die 49-​Jährige ist trans­se­xu­ell, sie wur­de im fal­schen Körper gebo­ren. Nach ihrer Geschlechtsanpassung habe sie aber Testosteron- und Östrogen-​Werte wie jede ande­re Frau auch. “Ich habe kei­nen Vorteil”, sagt Amanda Reiter.

Mit die­sem Vorwurf aller­dings sah sie sich kon­fron­tiert, als sie die Oberland-​Challenge 2016 gewann, eine neun­tei­li­ge Laufserie, die in den drei Kategorien Speed, Cross und Extreme aus­ge­tra­gen wur­de. Bei den Olympischen Spielen dür­fen inzwi­schen Transgender-​Sportler antre­ten, auch wenn sie sich noch kei­ner geschlechts­an­glei­chen­den Operation unter­zo­gen haben. 2015 hat­te das Internationale Olympische Komitee neue Richtlinien erlas­sen. Ein kla­res Bekenntnis zur Autonomie der Geschlechtsidentität. Dennoch muss­te sich Reiter mit der Frage aus­ein­an­der­set­zen, ob Athletinnen, die im Körper eines Mannes gebo­ren wur­den, nicht doch im Vorteil sind.

Quelle des Artikel: http://​www​.sued​deut​sche​.de/​b​a​y​e​r​n​/​l​e​n​g​g​r​i​e​s​-​t​r​a​n​s​s​e​x​u​e​l​l​e​-​l​a​e​u​f​e​r​i​n​-​w​i​r​d​-​f​u​e​r​-​s​i​e​g​e​-​k​r​i​t​i​s​i​e​r​t​-​1​.​3​2​6​2​748

Amanda Reiter geht offen­siv mit ihrer Transsexualität um. Geboren wur­de sie 1967 als Hermann Reiter – im fal­schen Körper. “Ich war schon immer eine Frau. Ich habe nur nicht so aus­ge­se­hen”, sagt die 49-​Jährige. 2013 ent­schließt sich Reiter zu einer Hormonbehandlung, 2015 ließ sie ihr Geschlecht ope­ra­tiv anpas­sen. Schon als Mann war Amanda Reiter ein erfolg­rei­cher Läufer. 2010 beleg­te Hermann Reiter bei der baye­ri­schen Meisterschaft den drit­ten Platz bei den Herren und wur­de Mannschaftsmeister. Ein Jahr spä­ter gewann Reiter die Oberland-​Challenge in der Altersklasse 40.

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Alle Trans-​Personen im Jahr 2016 getö­tet

Denken Sie dar­an, ihre Namen: Alle Transgender Personen im Jahr 2016 getö­tet

Selbst als Gesetzgeber Anti LGBT Gesetze zu ver­ab­schie­den, bewe­gen, trans­gen­der Menschen in Amerika wer­den in einem nie dage­we­se­nen Umfang getö­tet

Während der Gesetzgeber vorschlagen-​und wur­den in North Carolina Fall , pas­sing anti-​transgender Gesetzgebung , Transgender – Personen in einem nie dage­we­se­nen Umfang getö­tet wer­den. Das Jahr 2015 sah ein Allzeithoch bei den gemel­de­ten Tötungen von Trans – Personen in den Vereinigten Staaten: 21 durch die Zeit des Jahres Transgender Day of Remembrance Ende November. Und 2016 ist auf dem rich­ti­gen Weg genau­so gewalt­tä­tig zu sein.Dieses Opfer rei­chen Jahr im Alter von 53 bis 16 nur die meis­ten schwarz oder Latina Trans – Frauen waren, wur­den vie­le von ihnen mis­gen­de­red und mis­na­med von loka­len Medien. Hier sind ihre Gesichter und Geschichten.

Monica Loera, 43
22. Januar
North Austin, TX

Monica Loera, eine 43-​jährige Latina trans­gen­der Frau wur­de vor ihrem North Austin zu Hause am 22. Januar erschos­sen von einem Mann , den sie gese­hen wur­de , mit dem Argument , nach drau­ßen. Einer ihrer Freunde sag­te der Chronik : “Sie war lus­tig , [und] schön … Sie lieb­te Madonna und sie kochen geliebt.” Andere rief ihr “warm” und “leb­haft.”

Jasmine Sierra, 53
22. Januar
Bakersfield, Kalifornien

Latina trans­gen­der Frau Jasmine Sierra, 53, starb unter unge­klär­ten Umständen Ende Januar aber, wie KERO berich­tet, vie­le Freunde waren nicht bewusst ihren Tod bis März , weil Polizei und loka­len Medien in Bakersfield, Kalifornien, mis­gen­de­red sie nach ihrem Körper gefun­den wur­de. Nachbarn berich­te­ten hören Schüsse in der Nacht ihres Todes.

Kayden Clarke, 24
4. Februar
Arizona

Arizona Cops erschos­sen Kayden Clarke , eine 24-​jährige Transgender Mann mit Asperger, nach­dem er angeb­lich stürz­te sie mit einem Messer wäh­rend eines Selbstmordaufruf. In sei­nem letz­ten YouTube – Video , sag­te er , dass die Ärzte ihm Hormone ver­wei­ger­ten wegen sei­ner Asperger: “Ich weiß nicht , was zu tun ist . Ich bin fest. “Er hat auch behaup­tet , ver­sucht zu haben , ” von Polizist Selbstmord “vor.

Maya Junge, 25
20. Februar
Frankford, PA

Wie WCAU berich­tet, fand die Polizei Maya Young in den Hals und die Brust stach, auf einem Philadelphia Straße auf der Nacht von Februar 20. Der 25-​jährige schwar­ze trans­gen­der Frau starb im Krankenhaus. Ein Mann und eine Frau wur­den ver­haf­tet für den Mord. Ein Freund sag­te dem Inquirer : “Sie lieb­te die Menschen und sie lieb­te um Leute zu sein. Sie war ein Träumer. ”

Demarkis Stansberry, den 30.
28. Februar
Baton Rouge, LA

Demarkis Stansberry, eine 30-​jährige schwar­ze Mann Transgender in Baton Rouge leben, töd­lich wur­de von einem Freund in den Kopf geschos­sen , der behaup­te­te , dass er dach­te , die Waffe auf einer Silvesterparty war leer. Der Anwalt New Orleans berich­tet , dass Stansberry gear­bei­tet zwei Jobs und beab­sich­tigt Myesha Brown, sei­ne Freundin von vier Jahren zu hei­ra­ten.

Kedarie /​Kandicee Johnson, 16.
2. März
Burlington, IA

Kedarie /​Kandicee Johnson, eine schwar­ze geschlechts Flüssigkeit Iowa 16-​jährige , die bei­de Namen ver­wen­det, wur­de erschos­sen in einer Gasse gefun­den am 2. Polizei März sind noch zu unter­su­chen. Ein Freund sag­te dem Des Moines Register , dass die Art und stylish Teenager “war ein hel­ler Fleck Sonne, und die Welt ist ein wenig dunk­ler jetzt.”

Quartney Davia Dawsonn-​Yochum, 32
23. März
Los Angeles, CA

Quartney Davia Dawsonn-​Yochum, 32, wur­de am 23. März von ihrem Ex-​Freund am Nachmittag erschos­sen vor meh­re­ren Zeugen in der Innenstadt von LA . Lieben wur­den Trauer die trans­gen­der Frau auf Facebook für Monate. Am 8. Mai erin­ner­te sich an ihre Mutter: “Mein Baby hat mich immer am Tag der Mutter. Ich ver­mis­se mei­ne kost­ba­re Liebe. ”

Quelle des Original Artikel: http://​www​.the​dai​l​y​be​ast​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​2​0​1​6​/​0​8​/​0​3​/​r​e​m​e​m​b​e​r​-​t​h​e​i​r​-​n​a​m​e​s​-​a​l​l​-​t​h​e​-​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​p​e​o​p​l​e​-​k​i​l​l​e​d​-​i​n​-​2​0​1​6​.​h​tml

Übersetzter Artikel:  http://​www​.the​dai​l​y​be​ast​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​2​0​1​6​/​0​8​/​0​3​/​r​e​m​e​m​b​e​r​-​t​h​e​i​r​-​n​a​m​e​s​-​a​l​l​-​t​h​e​-​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​p​e​o​p​l​e​-​k​i​l​l​e​d​-​i​n​-​2​0​1​6​.​h​tml

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Landtag von Schleswig-​Holstein

Nur CDU trägt Resolution zu Trans-​Rechten nicht mit

Im Kieler Landtag unter­stütz­ten mit Ausnahme der CDU alle Fraktionen einen Antrag zur Stärkung der Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen.

Im Landeshaus in Kiel wurde über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debattiert (Bild: Schleswig-Holsteinischer Landtag)
Im Landeshaus in Kiel wur­de über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debat­tiert (Bild: Schleswig-​Holsteinischer Landtag)

Zum ers­te Mal in sei­ner Geschichte hat der Landtag von Schleswig-​Holstein am Donnerstagnachmittag über Trans- und Intersexualität debat­tiert – und dabei weit­ge­hen­de Einigkeit erzielt. Bereits im Vorfeld hat­ten sich die bei­den Oppositionsfraktionen FDP und Piraten einem Antrag der Regierung aus SPD, Grünen und der däni­schen Regionalpartei SSW ange­schlos­sen. Nur die CDU konn­te sich nicht zu einer Unterstützung durch­rin­gen. Begründung: Man müs­se sich erst ein­mal über das Thema infor­mie­ren.

Der zwei­sei­ti­ge Antrag (PDF) bit­tet die Landesregierung, sich im Bund und auf inter­na­tio­na­ler Ebene für die Rechte von Trans- und Intersexuellen stark zu machen. Dabei wird ein umfas­sen­des Forderungspaket gestellt: Das ver­al­te­te deut­sche Transsexuellengesetz müs­se refor­miert wer­den, man sol­le sich in inter­na­tio­na­len Gremien dafür ein­set­zen, dass Transpersonen nicht län­ger als krank gel­ten, Organisationen für trans- und inter­se­xu­el­le Menschen müss­ten gestärkt wer­den, ein digi­ta­les Vernetzungs- und Informationsportal müs­se auf­ge­baut wer­den und min­der­jäh­ri­ge Intersexuelle müss­ten stets ein Vetorecht bei geschlechts­an­pas­sen­den Operationen haben und mehr über medi­zi­ni­sche Maßnahmen infor­miert wer­den. Anlass für den Antrag ist die inter­na­tio­nal began­ge­ne Transgender Awareness Week, die jedes Jahr im November die Sichtbarkeit von trans­ge­schlecht­li­chen Menschen erhö­hen und auf Diskriminierungen hin­wei­sen soll.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​581

Trans-​Rechte sind Menschenrechte”

Knapp 40 Minuten debat­tier­ten die Abgeordneten über den Antrag: Den Anfang mach­te der schwu­le Grünenpolitiker Rasmus Andresen, der beton­te, dass Trans- und Intersexuelle in der deut­schen Gesellschaft noch immer auf Unverständnis stie­ßen und Gewalt erfah­ren wür­den. Er for­der­te, dass die Anerkennung von trans­ge­schlecht­li­chen Personen ein­fa­cher sein müs­se, und nann­te als posi­ti­ves Beispiel etwa die Reform des Transsexuellenrechts in Norwegen (queer​.de berich­te­te). “Die Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen sind Menschenrechte”, so Andresen. Über den Antrag hin­aus wün­sche sich sei­ne Fraktion zudem, dass in offi­zi­el­len Dokumenten neben “männ­lich” und “weib­lich” ein drit­tes Geschlecht aus­ge­wählt wer­den dür­fe.
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Dürfen Homosexuelle in Taiwan bald Heiraten?

Homo-​Ehen mit völ­lig glei­chen Rechten gibt es in eini­gen Ländern. Asien hinkt weit zurück. Jetzt könn­te Taiwan für eine Première sor­gen.

Taiwanische Parlamentarier arbeiten derzeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Homo-Ehen, eine davon soll demnächst im Parlament debattiert werden und könnte schon in wenigen Monaten verabschiedet werden.
Taiwanische Parlamentarier arbei­ten der­zeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Homo-​Ehen, eine davon soll dem­nächst im Parlament debat­tiert wer­den und könn­te schon in weni­gen Monaten ver­ab­schie­det wer­den.

Su Shan und ihre Partnerin zie­hen zusam­men fünf Monate alte Zwillinge auf, aber nur eine der Frauen ist die recht­mäs­si­ge Mutter der Kinder. Aber das ändert sich viel­leicht bald: Taiwan könn­te der ers­te Staat in Asien wer­den, der Homo-​Ehen lega­li­siert.
«Wenn etwas mit dem Kind pas­siert, ist der ande­re Partner wie ein Fremder», sagt Su, eine 35-​jährige Softwareingenieurin in Taipeh. In einer recht­lich voll aner­kann­ten Ehe gleich­ge­schlecht­li­cher Partner könn­ten dage­gen bei­de Entscheidungen etwa über die medi­zi­ni­sche Behandlung fäl­len.

Quelle des Artikel: http://​www​.20min​.ch/​a​u​s​l​a​n​d​/​n​e​w​s​/​s​t​o​r​y​/​D​u​e​r​f​e​n​-​H​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​i​n​-​T​a​i​w​a​n​-​b​a​l​d​-​h​e​i​r​a​ten – 26747216

Mehrheit in Taiwan für Homo-​Ehe

Taiwanische Parlamentarier arbei­ten der­zeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Schwulenehen, eine davon soll dem­nächst im Parlament debat­tiert wer­den und könn­te schon in weni­gen Monaten ver­ab­schie­det wer­den. Eine Legalisierung wird auch von Tsai Ing-​wen unter­stützt, der ers­ten Präsidentin Taiwans.

Insgesamt sind unge­fähr 80 Prozent der Taiwaner im Alter zwi­schen 20 und 29 Jahren für die vol­le Anerkennung von Homo-​Ehen, wie Tseng Yen-​jung, Sprecherin der Gruppe Taiwan LGBT Family Rights Advocacy, sagt. Laut einer Umfrage der Zeitung «United Daily News» vor vier Jahren befür­wor­ten 55 Prozent der Bevölkerung einen sol­chen Schritt, 37 Prozent sind dage­gen.

Akzeptanz ist stark gewach­sen

Diese brei­te Unterstützung spie­gelt die all­ge­mei­ne frei­heit­li­che Gesinnung Taiwans wider, mit einer Offenheit für Massnahmen zur Integration ver­schie­de­ner Bevölkerungsgruppen. Hinzu kommt aber auch, dass die meis­ten der 23 Millionen Einwohner dem Buddhismus und ande­ren tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Religionen fol­gen, für die sexu­el­le Orientierung oder Homo-​Ehen kein gros­ses Thema sind.

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Trump holt Homo-​Hasser in sein Übergangsteam

LGBTI-​Aktivisten schla­gen Alarm, weil der neue US-​Präsident Lobbyisten um sich schart, die ihr Leben dem Kampf gegen Homo-​Rechte ver­schrie­ben haben. Im “Transition Team” soll aller­dings auch ein Schwuler sit­zen.

Donald Trump, hier in einem Promo-Bild für seine frühere Realityshow "The Apprentice", wird in gut zwei Monaten der mächtigste Mann der Welt sein (Bild: NBC)
Donald Trump, hier in einem Promo-​Bild für sei­ne frü­he­re Realityshow “The Apprentice”, wird in gut zwei Monaten der mäch­tigs­te Mann der Welt sein (Bild: NBC)

Die LGBTI-​Organisation “Human Rights Campaign” hat mit gro­ßer Sorge auf das geplan­te Übergangsteam des zukünf­ti­gen Präsidenten Donald Trump reagiert. Laut Medienberichten soll der Republikaner unter ande­rem Ken Blackwell, Ed Meese und Kay Cole James in sein Team beru­fen haben – die drei Männer gel­ten als erbit­ter­te Gegner der Gleichbehandlung von Lesben, Schwule, Bisexuellen und trans­ge­schlecht­li­chen Menschen.

Blackwell ist ein lei­ten­der Aktivist in der Lobbygruppe “Family Research Council”, die wegen ihrer extrem homo­pho­ben Ansichten von der Bürgerrechtsorganisation “Southern Poverty Law Center” als Hassgruppe bezeich­net wird. Blackwell gilt als Verfechter der “Heilung” von Homosexuellen. Als er sich 2006 als repu­bli­ka­ni­scher Kandidat um das Amt des Gouverneurs von Ohio bewarb, ver­glich er Schwule und Lesben mit Brandstiftern und Kleptomanen (queer​.de berich­te­te). Der Chef des “Family Research Council”, der Südsstaatenbaptist Tony Perkins, hat Homosexuelle wie­der­holt mit Nazis gleich­ge­setzt und erklärt, dass eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben dazu füh­ren wer­de, dass Christen in Konzentrationslager gesteckt wer­den.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​532

Auch die ehe­ma­li­ge Vize-​Chefin des “Family Research Council”, Kay Cole James, wur­de offen­bar von Trump ins Team beru­fen. Laut “The Advocate” ver­glich sie in ihrem Buch “Transforming America from the Inside Out” sexu­el­le Minderheiten mit Drogenabhängigen, Alkoholikern, Fremdgehern und “allem ande­ren, was sün­dig ist”.

Ed Meese: Schwule und Lesben machen Kultur kaputt

Der eben­falls ins “Transition Team” beru­fe­ne Ed Meese war unter Präsident Ronald Reagan Justizminister und arbei­tet heu­te für die “Heritage Foundation”. Die erz­kon­ser­va­ti­ve Organisation behaup­tet, dass Antidiskriminierungsrichtlinien auf­grund der sexu­el­len Ausrichtung oder Geschlechtsidentität nicht nötig sei­en, “weil sie die Ehe-​Kultur und die Freiheit von Bürgern und ihren Verbänden schwächt, sich zu ihren reli­giö­sen oder mora­li­schen Überzeugungen zu beken­nen.” Meese selbst hat erklärt, dass die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-​Recht zei­ge, “wie sich die Kultur in den letz­ten bei­den Jahrhunderten ver­schlech­tert hat”.

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Wie eine Frau als Bariton zum Opernstar wird

Opernsängerin Lucia Lucas war frü­her ein Mann. Ihre Stimmlage hat sie auch nach ihrer Geschlechtsumwandlung behal­ten. Eine Begegnung mit Deutschlands ein­zi­ger trans­se­xu­el­ler Sängerin.

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Eine Frau läuft auf die Bühne. Mit hoher Stimme ruft sie hin­ter einem Mann her, der in einer Tür ver­schwin­det. Dann dreht sie sich mit generv­tem Blick zum Publikum und beginnt eine wuch­ti­ge Arie. Sie singt tief, in per­fekt sit­zen­der Baritonlage. Verwirrung im Publikum. Ist das jetzt eine Frau? Oder ein Mann?

Lucia Lucas ist eine Frau. Früher war sie mal ein Mann. Aber nur bio­lo­gisch, denn sie steck­te in einem fal­schen Körper. Zwei Jahre hat es gedau­ert, bis sie durch Operationen und Hormonbehandlungen das Geschlecht gewech­selt hat­te. Das ist heu­te kei­ne Seltenheit mehr. Aber im Beruf einer Opernsängerin ist das ziem­lich unge­wöhn­lich. Nun ist sie in meh­re­ren Rollen an den Wuppertaler Bühnen zu sehen.

Quelle des Artikel: https://​www​.welt​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​e​s​/​n​r​w​/​a​r​t​i​c​l​e​1​5​9​3​7​7​2​4​0​/​W​i​e​-​e​i​n​e​-​F​r​a​u​-​a​l​s​-​B​a​r​i​t​o​n​-​z​u​m​-​O​p​e​r​n​s​t​a​r​-​w​i​r​d​.​h​tml

Jahrzehntelang hab ich einen Mann gespielt“

Damals war die US-​Amerikanerin fest ange­stellt am Staatstheater Karlsruhe, damals noch als Lucas Harbour. „Mein Beruf war in die­sem Augenblick zweit­ran­gig“, sagt sie mit lei­ser, kla­rer Stimme. „Ich muss­te den nächs­ten Schritt gehen. Ich lieb­te mei­ne Arbeit, aber ich wuss­te, wenn ich das nicht machen kann, bin ich fer­tig.“

Lucia Lucas ist ver­hei­ra­tet. Ihre Frau Ariana ist eben­falls Opernsängerin, eine Altistin, die gera­de in Karlsruhe im „Ring des Nibelungen“ singt. Gerade haben die bei­den den 13. Jahrestag ihrer Beziehung gefei­ert, in Wuppertal. „Lucia ist der Mensch geblie­ben, der sie immer war“, sagt Ariana. Wenn Lucia über ihre Frau erzählt, klin­gen ihre Worte ein­fach, ehr­lich, warm­her­zig. Kein Anflug von Hollywood. Divengehabe ist ihr ohne­hin fremd. Wer von der pri­va­ten Lucia den ero­ti­schen Glitzerglamour man­cher Transsexuellen erwar­tet, hat Pech. Sie ver­strömt eine Aura der Normalität.

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Ich bin es wert, geliebt zu wer­den

Wie eine Transgender-​Frau die gro­ße Liebe fand

Ich hat­te nie Probleme, Dates mit Männern zu bekom­men. Vor allem nicht mit erfolg­rei­chen Männern. Da war der Firmenanwalt. Der Investmentbanker. Der Diplomat. Der Arzt. Sogar auf mei­nen Geschäftsreisen hat­te ich oft Verabredungen.

Aber mei­ne Rendezvous mit die­sen Männern haben nie zu etwas erns­tem geführt. Wir hat­ten zwar oft ähn­li­che Interessen, die Chemie stimm­te und ich hat­te das Bedürfnis, den Mann wie­der zu tref­fen. Aber ich kam nie über die ers­ten Treffen hin­aus. Wegen mei­ner Gender-​Identität. Diese erfolg­rei­chen, begeh­rens­wer­ten Junggesellen hat­ten Angst, mit einer Transfrau wie mir wei­ter zu gehen. Sie fürch­te­ten, dass ihre Männlichkeit und Heterosexualität hin­ter­fragt wird.

Quelle des Artikel: http://​www​.huf​fing​ton​post​.de/​a​n​d​y​-​m​a​r​r​a​/​i​c​h​-​b​i​n​-​e​s​-​w​e​r​t​-​g​e​l​i​e​b​t​-​z​_​b​_​5​4​5​7​4​5​4​.​h​tml

Einmal hat mich ein Mann nach Hause gefah­ren, nach­dem wir einen net­ten und roman­ti­schen Abend mit Wein, ein paar Partien Jenga und guten Gesprächen hat­ten. Für mich fühl­te sich der Abend wie ein Volltreffer an, aber alle Hoffnungen auf ein zwei­tes Treffen ver­schwan­den blitz­ar­tig, als wir bei mir anlang­ten. „Kannst du mir einen Gefallen tun?” frag­te er mich, als wir lang­sam in die Einfahrt fuh­ren. In mei­ner Erfahrung bedeu­ten sol­che Sätze nach dem ers­ten Date nichts Gutes. Ich woll­te aber glau­ben, dass er mich etwas völ­lig ande­res fra­gen wür­de, als ich es in die­ser Situation gewohnt bin. „Sicher” ant­wor­te­te ich, und mein Herz sank in die Hose. „Was ist los?”

Könnten wie den Abend unter uns behal­ten?” Er schau­te mich ner­vös an, so als ob ich bereits wüss­te was er sagen wür­de. „Ich weiß nicht, wie vie­le gemein­sa­me Bekannte wir haben, aber ich will nicht dass die Leute etwas davon wis­sen.”
Ein kur­zer Moment Stille erfüll­te das Auto. „Das soll­te kein Problem sein” ant­wor­te­te ich mit eiser­nem Lächeln. Ich schnall­te mich ab, öff­ne­te die Tür und stieg aus dem Auto. Ich dreh­te mich um, aber er ver­mied Augenkontakt.

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Homosexuelle Flüchtlinge leben in Sorge

In der Heimat wer­den sie wegen ihrer sexu­el­len Neigung ange­fein­det – hier auch: Schwule Flüchtlinge soll­ten eige­ne Unterkünfte bekom­men, fin­den Aktivisten. Ein Hilfsverein berich­tet von zuneh­men­den Anfragen.

Seit gut einem Jahr lebt Hamid in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-Main-Gebiet.
Seit gut einem Jahr lebt Hamid in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-​Main-​Gebiet.

Hamid wohnt seit gut einem Jahr gemein­sam mit rund 20 ande­ren Geflüchteten in einer Unterkunft im Rhein-​Main-​Gebiet. Das ist nicht immer ein­fach, wie er sagt: Einige sei­ner Mitbewohner mobb­ten ihn, weil er schwul ist. Wegen sei­nes Schwulseins ist der 20-​Jährige vor gut drei Jahren aus Afghanistan geflüch­tet. Hamid ist zudem trans­gen­der. In sei­nem Fall heißt das: Er schminkt sich und trägt Frauenkleider, wenn er Lust dazu hat und wenn er als Tänzerin auf­tritt.

Bei einem per­sön­li­chen Treffen erzählt Hamid offen, dass er in Kabul sein Geld damit ver­dient habe, auf Partys und Hochzeiten als Tänzerin auf­zu­tre­ten. “In Afghanistan fin­det man als Schwuler kei­ne nor­ma­le Arbeit”, sagt er. Hamid tanzt lei­den­schaft­lich ger­ne, doch sein Job als Tänzerin barg auch Gefahren. In der Regel waren nur Männer im Publikum, wie er berich­tet: “Nach mei­nen Auftritten hat mich oft min­des­tens einer gezwun­gen, mit ihm mit­zu­ge­hen. Manche haben mich dann ver­ge­wal­tigt.”

Quelle des Artikel: http://​hes​sen​schau​.de/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​h​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​e​-​l​e​b​e​n​-​i​n​-​s​o​r​g​e​,​h​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​e​-​1​0​0​.​h​tml

Wie vie­le Menschen so wie Hamid wegen ihrer sexu­el­len Orientierung oder abwei­chen­den Geschlechtsidentität nach Deutschland geflüch­tet sind, ist unbe­kannt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zählt nicht, wie vie­le Asylsuchende das als Fluchtgrund ange­ben. Hilfsorganisationen wie der Verein Rainbow Refugees Frankfurt schät­zen, dass rund zehn Prozent der regis­trier­ten Flüchtlinge homo- oder trans­se­xu­ell sind.

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Transgender-​Klage wur­de abge­wie­sen!

Jetzt ist es amt­lich: Transgender ist kein eige­nes Geschlecht. Eine trans­se­xu­el­le Person brach­te eine Beschwerde ein, da es die Stadt Steyr ver­wei­ger­te in das Personenregister, wo die Person bis­her als männ­lich geführt wur­de, „X“, „unbe­stimmt“ oder „inter“ ein­zu­tra­gen.


Der Kläger sah sich in die­sem Punkt sexu­ell dis­ki­ri­mi­niert. Das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich hat die­se Klage jetzt als unbe­grün­det abge­wie­sen.

Nur männ­lich oder weib­lich sind zuge­las­sen!

Die Rechtsprechung ist ein Schlag ins Gesicht der Transgender-​Community. In der Begründung des Urteils heißt es wört­lich „Die Eintragung einer ande­ren Geschlechtsbezeichnung als „männlich“ oder „weib­lich“ in das ZPR und somit auch die Eintragung der Geschlechtsbezeichnung „inter“, „anders“, „X“, „unbe­stimmt“ oder einen mit die­sen Begriffen sinn­glei­chen Begriff ist vom Gesetzgeber nicht vor­ge­se­hen. Die österreichische Gesamtrechtsordnung geht vom Prinzip aus, dass jeder Mensch ent­we­der weib­li­chen oder männlichen Geschlechts ist.“

Urteil ist ver­fas­sungs­kon­form

Nach ein­ge­hen­der Prüfung kam das Landesverwaltungsgericht auch zu dem Schluss, dass die­ses Urteil nicht ver­fas­sungs­wid­rig sei. Eine Revision vor dem Obersten Gerichtshof ist aber aus­drück­lich noch mög­lich, da es in die­sem Fall noch kei­ne Rechtssprechung vom OGH gibt.

Quelle des Artikel: https://​www​.wochen​blick​.at/​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​k​l​a​g​e​-​w​u​r​d​e​-​a​b​g​e​w​i​e​s​en/

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In Freiheit fühlt sie sich unsi­cher

Transsexuelle wer­den in den USA oft Diskriminiert und bedroht, so auch Linda Thompson. Die 59-​Jährige woll­te daher unbe­dingt in ein Frauengefängnis. Nun hat sie ihr Ziel erreicht – mit eini­gem Aufwand.

Bankräuberin Linda Thompson
Bankräuberin Linda Thompson

Die Geschichte von Linda Thompson ist die eines Bankraubs – und einer offen­bar aus­ge­grenz­ten, ver­ängs­tig­ten Frau: Ein Gericht in Cheyenne im US-​Bundesstaat Wyoming hat die 59 Jahre alte Transsexuelle nun zu sechs Jahren Gefängnis ver­ur­teilt – für eine Tat, die sie nur mit einem Ziel begon­nen hat­te: Thompson woll­te wie­der in Sicherheit sein, und die erhofft sie sich in Haft.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, hat­te Thompson eine Bank in Cheyenne über­fal­len. Gegenüber einer Angestellten der Filiale behaup­te­te sie, bewaff­net zu sein und ließ sich Tausende Dollar aus­hän­di­gen. Dann warf sie das Geld in die Luft, setz­te sich auf den Boden und war­te­te auf die Polizei. Im August bekann­te sie sich vor Gericht schul­dig.

Quelle des Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-transgender-bankraeuberin-schafft-es-zurueck-ins-gefaengnis-a-1116378.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.com/

In ihrem Prozess ent­schul­dig­te sich die mehr­fach vor­be­straf­te Thompson bei der Kassenbeamtin, die sie bedroht hat­te. “Es war nicht mei­ne Absicht, Sie zu ver­let­zen”, sag­te sie. “Mein Ziel war es, zurück ins Gefängnis zu kom­men. Es tut mir Leid, dass Sie dar­in ver­wi­ckelt waren.”


Die Begründung der Angeklagten für ihr unge­wöhn­li­ches Verhalten: Seit sie sich ent­schie­den habe, nicht mehr Brian Thompson zu sein, son­dern eine Frau, kön­ne sie nicht mehr sicher leben. Erst im Juni war sie aus der Haft ent­las­sen wor­den für einen ande­ren Banküberfall, mit dem sie eben­falls eine Gefängnisstrafe erwir­ken woll­te. Nachdem sie in einem Park erneut atta­ckiert wor­den sei, habe sie sich für einen wei­te­ren Überfall ent­schie­den.

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