Graphic Novel zu Transsexualität

Andrea will jetzt end­lich Kai sein


Andrea möch­te kei­ne Frau sein, sie bin­det sich die Brüste ab und schminkt sich einen Bartschatten. Doch das ist nur der Anfang. Nachdem sie ihren Kumpel Marko ein­ge­weiht hat, geht sie zur Therapie – und outet sich bei ihren Eltern.
Andrea träumt von einem ande­ren Körper, denn sie fühlt sich als Mann. Heimlich expe­ri­men­tiert sie im Bad, schnürt sich mit Verbänden und Sicherheitsnadeln die Brüste ab und schminkt sich ein mas­ku­li­nes Gesicht. So gefällt sie sich schon bes­ser, so sieht sie fast aus wie der Kai, der sie gern auch äußer­lich wäre.

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Doch dann klin­gelt es. Jetzt aber hur­tig abschmin­ken! Ihr Kumpel Marko steht vor der Tür und will sich mit ihr an der Spielkonsole mes­sen. Marko ist Andreas bes­ter Freund und sagt zum Beispiel Dinge wie: “Ich seh’ dich mehr als einen Kumpel, nicht so wie ande­re Freundinnen.” Solche bei­läu­fi­gen Bemerkungen hört Andrea sehr gern, es bestärkt ihr Gefühl, anders als ande­re Frauen zu sein. Trotzdem kos­tet sie es Überwindung, ihm von ihrem Wunsch nach einem ande­ren Körper zu erzäh­len. Sie fürch­tet, ihn damit zu scho­ckie­ren. Doch dann ist es raus. Andrea erklärt Marko, dass sie weiß, dass sie trans­se­xu­ell ist – und wun­dert sich, wie locker er das auf­nimmt.

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