Justizministerium kippt Transgender-​Gesetz in North Carolina

Ein US-Berufungsgericht hat eine umstrittene Toiletten-Regel für Transgender an einer Schule gekippt. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)
Ein US-​Berufungsgericht hat eine umstrit­te­ne Toiletten-​Regel für Transgender an einer Schule gekippt. (pic­tu­re alli­an­ce /​dpa /​Uwe Zucchi)

Das US-​Justizministerium hat ein im Bundesstaat North Carolina ver­ab­schie­de­tes Gesetz zur Einschränkung der Rechte von homo- und trans­se­xu­el­len Menschen für nich­tig erklärt.
Die Regelung sei ein Verstoß gegen Bürgerrechte und dür­fe daher nicht umge­setzt wer­den, hieß es in einem Brief an Gouverneur McCrory. Vertreter des Repräsentantenhauses und des Senats von North Carolina war­fen der US-​Regierung vor, ihre Kompetenzen zu über­schrei­ten und kün­dig­ten juris­ti­sche Schritte an.

Das neue Gesetz sieht unter ande­rem vor, dass Transgender nur die­je­ni­gen öffent­li­chen Toiletten benut­zen sol­len, die dem Geschlecht in ihrer Geburtsurkunde ent­spre­chen. Mehrere Bands und Musiker hat­ten dar­auf­hin aus Protest Konzerte in North Carolina abge­sagt.

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