Transsexuelle Läuferin wird für Siege kri­ti­siert

Die trans­se­xu­el­le Läuferin Amanda Reiter muss sich immer wie­der für ihre Erfolge recht­fer­ti­gen.
Besonders ärgert die Frau aus Lenggries, wenn hin­ter ihrem Rücken getu­schelt wird.
Sie betont, sie habe kei­nen Vorteil, denn nach ihrer Geschlechtsanpassung habe sie Testosteron- und Östrogen-​Werte wie jede ande­re Frau auch.

Amanda Reiter hatte sich 2014 öffentlich dazu bekannt, eine Frau zu sein. 2015 fand die operative Geschlechtsanpassung statt. (Foto: Harry Wolfsbauer)
Amanda Reiter hat­te sich 2014 öffent­lich dazu bekannt, eine Frau zu sein. 2015 fand die ope­ra­ti­ve Geschlechtsanpassung statt. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Zwei Wochen noch, dann will Amanda Reiter beim Marathon in Singapur star­ten. “Ich ste­he in der ers­ten Reihe mit den Kenianerinnen”, sagt sie. “Dort fragt nie­mand, ob ich eine Frau bin oder ein Mann war.” In Lenggries aller­dings hat sich die erfolg­rei­che Läuferin die Frage immer wie­der stel­len las­sen müs­sen. “Die bescheißt ja”, rie­fen Zuschauer bei der Raiffeisen-​Oberland-​Challenge, oder: “Die ist ja eigent­lich ein Mann.” Das sei sie nicht, erwi­dert Amanda Reiter ent­schie­den. Die 49-​Jährige ist trans­se­xu­ell, sie wur­de im fal­schen Körper gebo­ren. Nach ihrer Geschlechtsanpassung habe sie aber Testosteron- und Östrogen-​Werte wie jede ande­re Frau auch. “Ich habe kei­nen Vorteil”, sagt Amanda Reiter.

Mit die­sem Vorwurf aller­dings sah sie sich kon­fron­tiert, als sie die Oberland-​Challenge 2016 gewann, eine neun­tei­li­ge Laufserie, die in den drei Kategorien Speed, Cross und Extreme aus­ge­tra­gen wur­de. Bei den Olympischen Spielen dür­fen inzwi­schen Transgender-​Sportler antre­ten, auch wenn sie sich noch kei­ner geschlechts­an­glei­chen­den Operation unter­zo­gen haben. 2015 hat­te das Internationale Olympische Komitee neue Richtlinien erlas­sen. Ein kla­res Bekenntnis zur Autonomie der Geschlechtsidentität. Dennoch muss­te sich Reiter mit der Frage aus­ein­an­der­set­zen, ob Athletinnen, die im Körper eines Mannes gebo­ren wur­den, nicht doch im Vorteil sind.

Quelle des Artikel: http://​www​.sued​deut​sche​.de/​b​a​y​e​r​n​/​l​e​n​g​g​r​i​e​s​-​t​r​a​n​s​s​e​x​u​e​l​l​e​-​l​a​e​u​f​e​r​i​n​-​w​i​r​d​-​f​u​e​r​-​s​i​e​g​e​-​k​r​i​t​i​s​i​e​r​t​-​1​.​3​2​6​2​748

Amanda Reiter geht offen­siv mit ihrer Transsexualität um. Geboren wur­de sie 1967 als Hermann Reiter – im fal­schen Körper. “Ich war schon immer eine Frau. Ich habe nur nicht so aus­ge­se­hen”, sagt die 49-​Jährige. 2013 ent­schließt sich Reiter zu einer Hormonbehandlung, 2015 ließ sie ihr Geschlecht ope­ra­tiv anpas­sen. Schon als Mann war Amanda Reiter ein erfolg­rei­cher Läufer. 2010 beleg­te Hermann Reiter bei der baye­ri­schen Meisterschaft den drit­ten Platz bei den Herren und wur­de Mannschaftsmeister. Ein Jahr spä­ter gewann Reiter die Oberland-​Challenge in der Altersklasse 40.

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Alle Trans-​Personen im Jahr 2016 getö­tet

Denken Sie dar­an, ihre Namen: Alle Transgender Personen im Jahr 2016 getö­tet

Selbst als Gesetzgeber Anti LGBT Gesetze zu ver­ab­schie­den, bewe­gen, trans­gen­der Menschen in Amerika wer­den in einem nie dage­we­se­nen Umfang getö­tet

Während der Gesetzgeber vorschlagen-​und wur­den in North Carolina Fall , pas­sing anti-​transgender Gesetzgebung , Transgender – Personen in einem nie dage­we­se­nen Umfang getö­tet wer­den. Das Jahr 2015 sah ein Allzeithoch bei den gemel­de­ten Tötungen von Trans – Personen in den Vereinigten Staaten: 21 durch die Zeit des Jahres Transgender Day of Remembrance Ende November. Und 2016 ist auf dem rich­ti­gen Weg genau­so gewalt­tä­tig zu sein.Dieses Opfer rei­chen Jahr im Alter von 53 bis 16 nur die meis­ten schwarz oder Latina Trans – Frauen waren, wur­den vie­le von ihnen mis­gen­de­red und mis­na­med von loka­len Medien. Hier sind ihre Gesichter und Geschichten.

Monica Loera, 43
22. Januar
North Austin, TX

Monica Loera, eine 43-​jährige Latina trans­gen­der Frau wur­de vor ihrem North Austin zu Hause am 22. Januar erschos­sen von einem Mann , den sie gese­hen wur­de , mit dem Argument , nach drau­ßen. Einer ihrer Freunde sag­te der Chronik : “Sie war lus­tig , [und] schön … Sie lieb­te Madonna und sie kochen geliebt.” Andere rief ihr “warm” und “leb­haft.”

Jasmine Sierra, 53
22. Januar
Bakersfield, Kalifornien

Latina trans­gen­der Frau Jasmine Sierra, 53, starb unter unge­klär­ten Umständen Ende Januar aber, wie KERO berich­tet, vie­le Freunde waren nicht bewusst ihren Tod bis März , weil Polizei und loka­len Medien in Bakersfield, Kalifornien, mis­gen­de­red sie nach ihrem Körper gefun­den wur­de. Nachbarn berich­te­ten hören Schüsse in der Nacht ihres Todes.

Kayden Clarke, 24
4. Februar
Arizona

Arizona Cops erschos­sen Kayden Clarke , eine 24-​jährige Transgender Mann mit Asperger, nach­dem er angeb­lich stürz­te sie mit einem Messer wäh­rend eines Selbstmordaufruf. In sei­nem letz­ten YouTube – Video , sag­te er , dass die Ärzte ihm Hormone ver­wei­ger­ten wegen sei­ner Asperger: “Ich weiß nicht , was zu tun ist . Ich bin fest. “Er hat auch behaup­tet , ver­sucht zu haben , ” von Polizist Selbstmord “vor.

Maya Junge, 25
20. Februar
Frankford, PA

Wie WCAU berich­tet, fand die Polizei Maya Young in den Hals und die Brust stach, auf einem Philadelphia Straße auf der Nacht von Februar 20. Der 25-​jährige schwar­ze trans­gen­der Frau starb im Krankenhaus. Ein Mann und eine Frau wur­den ver­haf­tet für den Mord. Ein Freund sag­te dem Inquirer : “Sie lieb­te die Menschen und sie lieb­te um Leute zu sein. Sie war ein Träumer. ”

Demarkis Stansberry, den 30.
28. Februar
Baton Rouge, LA

Demarkis Stansberry, eine 30-​jährige schwar­ze Mann Transgender in Baton Rouge leben, töd­lich wur­de von einem Freund in den Kopf geschos­sen , der behaup­te­te , dass er dach­te , die Waffe auf einer Silvesterparty war leer. Der Anwalt New Orleans berich­tet , dass Stansberry gear­bei­tet zwei Jobs und beab­sich­tigt Myesha Brown, sei­ne Freundin von vier Jahren zu hei­ra­ten.

Kedarie /​Kandicee Johnson, 16.
2. März
Burlington, IA

Kedarie /​Kandicee Johnson, eine schwar­ze geschlechts Flüssigkeit Iowa 16-​jährige , die bei­de Namen ver­wen­det, wur­de erschos­sen in einer Gasse gefun­den am 2. Polizei März sind noch zu unter­su­chen. Ein Freund sag­te dem Des Moines Register , dass die Art und stylish Teenager “war ein hel­ler Fleck Sonne, und die Welt ist ein wenig dunk­ler jetzt.”

Quartney Davia Dawsonn-​Yochum, 32
23. März
Los Angeles, CA

Quartney Davia Dawsonn-​Yochum, 32, wur­de am 23. März von ihrem Ex-​Freund am Nachmittag erschos­sen vor meh­re­ren Zeugen in der Innenstadt von LA . Lieben wur­den Trauer die trans­gen­der Frau auf Facebook für Monate. Am 8. Mai erin­ner­te sich an ihre Mutter: “Mein Baby hat mich immer am Tag der Mutter. Ich ver­mis­se mei­ne kost­ba­re Liebe. ”

Quelle des Original Artikel: http://​www​.the​dai​l​y​be​ast​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​2​0​1​6​/​0​8​/​0​3​/​r​e​m​e​m​b​e​r​-​t​h​e​i​r​-​n​a​m​e​s​-​a​l​l​-​t​h​e​-​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​p​e​o​p​l​e​-​k​i​l​l​e​d​-​i​n​-​2​0​1​6​.​h​tml

Übersetzter Artikel:  http://​www​.the​dai​l​y​be​ast​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​2​0​1​6​/​0​8​/​0​3​/​r​e​m​e​m​b​e​r​-​t​h​e​i​r​-​n​a​m​e​s​-​a​l​l​-​t​h​e​-​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​p​e​o​p​l​e​-​k​i​l​l​e​d​-​i​n​-​2​0​1​6​.​h​tml

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Alle Trans-​Personen im Jahr 2016 getö­tet
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Landtag von Schleswig-​Holstein

Nur CDU trägt Resolution zu Trans-​Rechten nicht mit

Im Kieler Landtag unter­stütz­ten mit Ausnahme der CDU alle Fraktionen einen Antrag zur Stärkung der Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen.

Im Landeshaus in Kiel wurde über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debattiert (Bild: Schleswig-Holsteinischer Landtag)
Im Landeshaus in Kiel wur­de über die Rechte von Trans- und Intersexuellen debat­tiert (Bild: Schleswig-​Holsteinischer Landtag)

Zum ers­te Mal in sei­ner Geschichte hat der Landtag von Schleswig-​Holstein am Donnerstagnachmittag über Trans- und Intersexualität debat­tiert – und dabei weit­ge­hen­de Einigkeit erzielt. Bereits im Vorfeld hat­ten sich die bei­den Oppositionsfraktionen FDP und Piraten einem Antrag der Regierung aus SPD, Grünen und der däni­schen Regionalpartei SSW ange­schlos­sen. Nur die CDU konn­te sich nicht zu einer Unterstützung durch­rin­gen. Begründung: Man müs­se sich erst ein­mal über das Thema infor­mie­ren.

Der zwei­sei­ti­ge Antrag (PDF) bit­tet die Landesregierung, sich im Bund und auf inter­na­tio­na­ler Ebene für die Rechte von Trans- und Intersexuellen stark zu machen. Dabei wird ein umfas­sen­des Forderungspaket gestellt: Das ver­al­te­te deut­sche Transsexuellengesetz müs­se refor­miert wer­den, man sol­le sich in inter­na­tio­na­len Gremien dafür ein­set­zen, dass Transpersonen nicht län­ger als krank gel­ten, Organisationen für trans- und inter­se­xu­el­le Menschen müss­ten gestärkt wer­den, ein digi­ta­les Vernetzungs- und Informationsportal müs­se auf­ge­baut wer­den und min­der­jäh­ri­ge Intersexuelle müss­ten stets ein Vetorecht bei geschlechts­an­pas­sen­den Operationen haben und mehr über medi­zi­ni­sche Maßnahmen infor­miert wer­den. Anlass für den Antrag ist die inter­na­tio­nal began­ge­ne Transgender Awareness Week, die jedes Jahr im November die Sichtbarkeit von trans­ge­schlecht­li­chen Menschen erhö­hen und auf Diskriminierungen hin­wei­sen soll.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​581

Trans-​Rechte sind Menschenrechte”

Knapp 40 Minuten debat­tier­ten die Abgeordneten über den Antrag: Den Anfang mach­te der schwu­le Grünenpolitiker Rasmus Andresen, der beton­te, dass Trans- und Intersexuelle in der deut­schen Gesellschaft noch immer auf Unverständnis stie­ßen und Gewalt erfah­ren wür­den. Er for­der­te, dass die Anerkennung von trans­ge­schlecht­li­chen Personen ein­fa­cher sein müs­se, und nann­te als posi­ti­ves Beispiel etwa die Reform des Transsexuellenrechts in Norwegen (queer​.de berich­te­te). “Die Rechte von trans- und inter­se­xu­el­len Menschen sind Menschenrechte”, so Andresen. Über den Antrag hin­aus wün­sche sich sei­ne Fraktion zudem, dass in offi­zi­el­len Dokumenten neben “männ­lich” und “weib­lich” ein drit­tes Geschlecht aus­ge­wählt wer­den dür­fe.
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Landtag von Schleswig-​Holstein
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Dürfen Homosexuelle in Taiwan bald Heiraten?

Homo-​Ehen mit völ­lig glei­chen Rechten gibt es in eini­gen Ländern. Asien hinkt weit zurück. Jetzt könn­te Taiwan für eine Première sor­gen.

Taiwanische Parlamentarier arbeiten derzeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Homo-Ehen, eine davon soll demnächst im Parlament debattiert werden und könnte schon in wenigen Monaten verabschiedet werden.
Taiwanische Parlamentarier arbei­ten der­zeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Homo-​Ehen, eine davon soll dem­nächst im Parlament debat­tiert wer­den und könn­te schon in weni­gen Monaten ver­ab­schie­det wer­den.

Su Shan und ihre Partnerin zie­hen zusam­men fünf Monate alte Zwillinge auf, aber nur eine der Frauen ist die recht­mäs­si­ge Mutter der Kinder. Aber das ändert sich viel­leicht bald: Taiwan könn­te der ers­te Staat in Asien wer­den, der Homo-​Ehen lega­li­siert.
«Wenn etwas mit dem Kind pas­siert, ist der ande­re Partner wie ein Fremder», sagt Su, eine 35-​jährige Softwareingenieurin in Taipeh. In einer recht­lich voll aner­kann­ten Ehe gleich­ge­schlecht­li­cher Partner könn­ten dage­gen bei­de Entscheidungen etwa über die medi­zi­ni­sche Behandlung fäl­len.

Quelle des Artikel: http://​www​.20min​.ch/​a​u​s​l​a​n​d​/​n​e​w​s​/​s​t​o​r​y​/​D​u​e​r​f​e​n​-​H​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​i​n​-​T​a​i​w​a​n​-​b​a​l​d​-​h​e​i​r​a​ten – 26747216

Mehrheit in Taiwan für Homo-​Ehe

Taiwanische Parlamentarier arbei­ten der­zeit an drei Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung von Schwulenehen, eine davon soll dem­nächst im Parlament debat­tiert wer­den und könn­te schon in weni­gen Monaten ver­ab­schie­det wer­den. Eine Legalisierung wird auch von Tsai Ing-​wen unter­stützt, der ers­ten Präsidentin Taiwans.

Insgesamt sind unge­fähr 80 Prozent der Taiwaner im Alter zwi­schen 20 und 29 Jahren für die vol­le Anerkennung von Homo-​Ehen, wie Tseng Yen-​jung, Sprecherin der Gruppe Taiwan LGBT Family Rights Advocacy, sagt. Laut einer Umfrage der Zeitung «United Daily News» vor vier Jahren befür­wor­ten 55 Prozent der Bevölkerung einen sol­chen Schritt, 37 Prozent sind dage­gen.

Akzeptanz ist stark gewach­sen

Diese brei­te Unterstützung spie­gelt die all­ge­mei­ne frei­heit­li­che Gesinnung Taiwans wider, mit einer Offenheit für Massnahmen zur Integration ver­schie­de­ner Bevölkerungsgruppen. Hinzu kommt aber auch, dass die meis­ten der 23 Millionen Einwohner dem Buddhismus und ande­ren tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Religionen fol­gen, für die sexu­el­le Orientierung oder Homo-​Ehen kein gros­ses Thema sind.

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Trump holt Homo-​Hasser in sein Übergangsteam

LGBTI-​Aktivisten schla­gen Alarm, weil der neue US-​Präsident Lobbyisten um sich schart, die ihr Leben dem Kampf gegen Homo-​Rechte ver­schrie­ben haben. Im “Transition Team” soll aller­dings auch ein Schwuler sit­zen.

Donald Trump, hier in einem Promo-Bild für seine frühere Realityshow "The Apprentice", wird in gut zwei Monaten der mächtigste Mann der Welt sein (Bild: NBC)
Donald Trump, hier in einem Promo-​Bild für sei­ne frü­he­re Realityshow “The Apprentice”, wird in gut zwei Monaten der mäch­tigs­te Mann der Welt sein (Bild: NBC)

Die LGBTI-​Organisation “Human Rights Campaign” hat mit gro­ßer Sorge auf das geplan­te Übergangsteam des zukünf­ti­gen Präsidenten Donald Trump reagiert. Laut Medienberichten soll der Republikaner unter ande­rem Ken Blackwell, Ed Meese und Kay Cole James in sein Team beru­fen haben – die drei Männer gel­ten als erbit­ter­te Gegner der Gleichbehandlung von Lesben, Schwule, Bisexuellen und trans­ge­schlecht­li­chen Menschen.

Blackwell ist ein lei­ten­der Aktivist in der Lobbygruppe “Family Research Council”, die wegen ihrer extrem homo­pho­ben Ansichten von der Bürgerrechtsorganisation “Southern Poverty Law Center” als Hassgruppe bezeich­net wird. Blackwell gilt als Verfechter der “Heilung” von Homosexuellen. Als er sich 2006 als repu­bli­ka­ni­scher Kandidat um das Amt des Gouverneurs von Ohio bewarb, ver­glich er Schwule und Lesben mit Brandstiftern und Kleptomanen (queer​.de berich­te­te). Der Chef des “Family Research Council”, der Südsstaatenbaptist Tony Perkins, hat Homosexuelle wie­der­holt mit Nazis gleich­ge­setzt und erklärt, dass eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben dazu füh­ren wer­de, dass Christen in Konzentrationslager gesteckt wer­den.

Quelle des Artikel: http://​www​.queer​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​2​7​532

Auch die ehe­ma­li­ge Vize-​Chefin des “Family Research Council”, Kay Cole James, wur­de offen­bar von Trump ins Team beru­fen. Laut “The Advocate” ver­glich sie in ihrem Buch “Transforming America from the Inside Out” sexu­el­le Minderheiten mit Drogenabhängigen, Alkoholikern, Fremdgehern und “allem ande­ren, was sün­dig ist”.

Ed Meese: Schwule und Lesben machen Kultur kaputt

Der eben­falls ins “Transition Team” beru­fe­ne Ed Meese war unter Präsident Ronald Reagan Justizminister und arbei­tet heu­te für die “Heritage Foundation”. Die erz­kon­ser­va­ti­ve Organisation behaup­tet, dass Antidiskriminierungsrichtlinien auf­grund der sexu­el­len Ausrichtung oder Geschlechtsidentität nicht nötig sei­en, “weil sie die Ehe-​Kultur und die Freiheit von Bürgern und ihren Verbänden schwächt, sich zu ihren reli­giö­sen oder mora­li­schen Überzeugungen zu beken­nen.” Meese selbst hat erklärt, dass die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-​Recht zei­ge, “wie sich die Kultur in den letz­ten bei­den Jahrhunderten ver­schlech­tert hat”.

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Wie eine Frau als Bariton zum Opernstar wird

Opernsängerin Lucia Lucas war frü­her ein Mann. Ihre Stimmlage hat sie auch nach ihrer Geschlechtsumwandlung behal­ten. Eine Begegnung mit Deutschlands ein­zi­ger trans­se­xu­el­ler Sängerin.

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Eine Frau läuft auf die Bühne. Mit hoher Stimme ruft sie hin­ter einem Mann her, der in einer Tür ver­schwin­det. Dann dreht sie sich mit generv­tem Blick zum Publikum und beginnt eine wuch­ti­ge Arie. Sie singt tief, in per­fekt sit­zen­der Baritonlage. Verwirrung im Publikum. Ist das jetzt eine Frau? Oder ein Mann?

Lucia Lucas ist eine Frau. Früher war sie mal ein Mann. Aber nur bio­lo­gisch, denn sie steck­te in einem fal­schen Körper. Zwei Jahre hat es gedau­ert, bis sie durch Operationen und Hormonbehandlungen das Geschlecht gewech­selt hat­te. Das ist heu­te kei­ne Seltenheit mehr. Aber im Beruf einer Opernsängerin ist das ziem­lich unge­wöhn­lich. Nun ist sie in meh­re­ren Rollen an den Wuppertaler Bühnen zu sehen.

Quelle des Artikel: https://​www​.welt​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​e​s​/​n​r​w​/​a​r​t​i​c​l​e​1​5​9​3​7​7​2​4​0​/​W​i​e​-​e​i​n​e​-​F​r​a​u​-​a​l​s​-​B​a​r​i​t​o​n​-​z​u​m​-​O​p​e​r​n​s​t​a​r​-​w​i​r​d​.​h​tml

Jahrzehntelang hab ich einen Mann gespielt“

Damals war die US-​Amerikanerin fest ange­stellt am Staatstheater Karlsruhe, damals noch als Lucas Harbour. „Mein Beruf war in die­sem Augenblick zweit­ran­gig“, sagt sie mit lei­ser, kla­rer Stimme. „Ich muss­te den nächs­ten Schritt gehen. Ich lieb­te mei­ne Arbeit, aber ich wuss­te, wenn ich das nicht machen kann, bin ich fer­tig.“

Lucia Lucas ist ver­hei­ra­tet. Ihre Frau Ariana ist eben­falls Opernsängerin, eine Altistin, die gera­de in Karlsruhe im „Ring des Nibelungen“ singt. Gerade haben die bei­den den 13. Jahrestag ihrer Beziehung gefei­ert, in Wuppertal. „Lucia ist der Mensch geblie­ben, der sie immer war“, sagt Ariana. Wenn Lucia über ihre Frau erzählt, klin­gen ihre Worte ein­fach, ehr­lich, warm­her­zig. Kein Anflug von Hollywood. Divengehabe ist ihr ohne­hin fremd. Wer von der pri­va­ten Lucia den ero­ti­schen Glitzerglamour man­cher Transsexuellen erwar­tet, hat Pech. Sie ver­strömt eine Aura der Normalität.

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Ich bin es wert, geliebt zu wer­den

Wie eine Transgender-​Frau die gro­ße Liebe fand

Ich hat­te nie Probleme, Dates mit Männern zu bekom­men. Vor allem nicht mit erfolg­rei­chen Männern. Da war der Firmenanwalt. Der Investmentbanker. Der Diplomat. Der Arzt. Sogar auf mei­nen Geschäftsreisen hat­te ich oft Verabredungen.

Aber mei­ne Rendezvous mit die­sen Männern haben nie zu etwas erns­tem geführt. Wir hat­ten zwar oft ähn­li­che Interessen, die Chemie stimm­te und ich hat­te das Bedürfnis, den Mann wie­der zu tref­fen. Aber ich kam nie über die ers­ten Treffen hin­aus. Wegen mei­ner Gender-​Identität. Diese erfolg­rei­chen, begeh­rens­wer­ten Junggesellen hat­ten Angst, mit einer Transfrau wie mir wei­ter zu gehen. Sie fürch­te­ten, dass ihre Männlichkeit und Heterosexualität hin­ter­fragt wird.

Quelle des Artikel: http://​www​.huf​fing​ton​post​.de/​a​n​d​y​-​m​a​r​r​a​/​i​c​h​-​b​i​n​-​e​s​-​w​e​r​t​-​g​e​l​i​e​b​t​-​z​_​b​_​5​4​5​7​4​5​4​.​h​tml

Einmal hat mich ein Mann nach Hause gefah­ren, nach­dem wir einen net­ten und roman­ti­schen Abend mit Wein, ein paar Partien Jenga und guten Gesprächen hat­ten. Für mich fühl­te sich der Abend wie ein Volltreffer an, aber alle Hoffnungen auf ein zwei­tes Treffen ver­schwan­den blitz­ar­tig, als wir bei mir anlang­ten. „Kannst du mir einen Gefallen tun?” frag­te er mich, als wir lang­sam in die Einfahrt fuh­ren. In mei­ner Erfahrung bedeu­ten sol­che Sätze nach dem ers­ten Date nichts Gutes. Ich woll­te aber glau­ben, dass er mich etwas völ­lig ande­res fra­gen wür­de, als ich es in die­ser Situation gewohnt bin. „Sicher” ant­wor­te­te ich, und mein Herz sank in die Hose. „Was ist los?”

Könnten wie den Abend unter uns behal­ten?” Er schau­te mich ner­vös an, so als ob ich bereits wüss­te was er sagen wür­de. „Ich weiß nicht, wie vie­le gemein­sa­me Bekannte wir haben, aber ich will nicht dass die Leute etwas davon wis­sen.”
Ein kur­zer Moment Stille erfüll­te das Auto. „Das soll­te kein Problem sein” ant­wor­te­te ich mit eiser­nem Lächeln. Ich schnall­te mich ab, öff­ne­te die Tür und stieg aus dem Auto. Ich dreh­te mich um, aber er ver­mied Augenkontakt.

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Homosexuelle Flüchtlinge leben in Sorge

In der Heimat wer­den sie wegen ihrer sexu­el­len Neigung ange­fein­det – hier auch: Schwule Flüchtlinge soll­ten eige­ne Unterkünfte bekom­men, fin­den Aktivisten. Ein Hilfsverein berich­tet von zuneh­men­den Anfragen.

Seit gut einem Jahr lebt Hamid in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-Main-Gebiet.
Seit gut einem Jahr lebt Hamid in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-​Main-​Gebiet.

Hamid wohnt seit gut einem Jahr gemein­sam mit rund 20 ande­ren Geflüchteten in einer Unterkunft im Rhein-​Main-​Gebiet. Das ist nicht immer ein­fach, wie er sagt: Einige sei­ner Mitbewohner mobb­ten ihn, weil er schwul ist. Wegen sei­nes Schwulseins ist der 20-​Jährige vor gut drei Jahren aus Afghanistan geflüch­tet. Hamid ist zudem trans­gen­der. In sei­nem Fall heißt das: Er schminkt sich und trägt Frauenkleider, wenn er Lust dazu hat und wenn er als Tänzerin auf­tritt.

Bei einem per­sön­li­chen Treffen erzählt Hamid offen, dass er in Kabul sein Geld damit ver­dient habe, auf Partys und Hochzeiten als Tänzerin auf­zu­tre­ten. “In Afghanistan fin­det man als Schwuler kei­ne nor­ma­le Arbeit”, sagt er. Hamid tanzt lei­den­schaft­lich ger­ne, doch sein Job als Tänzerin barg auch Gefahren. In der Regel waren nur Männer im Publikum, wie er berich­tet: “Nach mei­nen Auftritten hat mich oft min­des­tens einer gezwun­gen, mit ihm mit­zu­ge­hen. Manche haben mich dann ver­ge­wal­tigt.”

Quelle des Artikel: http://​hes​sen​schau​.de/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​h​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​e​-​l​e​b​e​n​-​i​n​-​s​o​r​g​e​,​h​o​m​o​s​e​x​u​e​l​l​e​-​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​e​-​1​0​0​.​h​tml

Wie vie­le Menschen so wie Hamid wegen ihrer sexu­el­len Orientierung oder abwei­chen­den Geschlechtsidentität nach Deutschland geflüch­tet sind, ist unbe­kannt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zählt nicht, wie vie­le Asylsuchende das als Fluchtgrund ange­ben. Hilfsorganisationen wie der Verein Rainbow Refugees Frankfurt schät­zen, dass rund zehn Prozent der regis­trier­ten Flüchtlinge homo- oder trans­se­xu­ell sind.

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Transgender-​Klage wur­de abge­wie­sen!

Jetzt ist es amt­lich: Transgender ist kein eige­nes Geschlecht. Eine trans­se­xu­el­le Person brach­te eine Beschwerde ein, da es die Stadt Steyr ver­wei­ger­te in das Personenregister, wo die Person bis­her als männ­lich geführt wur­de, „X“, „unbe­stimmt“ oder „inter“ ein­zu­tra­gen.


Der Kläger sah sich in die­sem Punkt sexu­ell dis­ki­ri­mi­niert. Das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich hat die­se Klage jetzt als unbe­grün­det abge­wie­sen.

Nur männ­lich oder weib­lich sind zuge­las­sen!

Die Rechtsprechung ist ein Schlag ins Gesicht der Transgender-​Community. In der Begründung des Urteils heißt es wört­lich „Die Eintragung einer ande­ren Geschlechtsbezeichnung als „männlich“ oder „weib­lich“ in das ZPR und somit auch die Eintragung der Geschlechtsbezeichnung „inter“, „anders“, „X“, „unbe­stimmt“ oder einen mit die­sen Begriffen sinn­glei­chen Begriff ist vom Gesetzgeber nicht vor­ge­se­hen. Die österreichische Gesamtrechtsordnung geht vom Prinzip aus, dass jeder Mensch ent­we­der weib­li­chen oder männlichen Geschlechts ist.“

Urteil ist ver­fas­sungs­kon­form

Nach ein­ge­hen­der Prüfung kam das Landesverwaltungsgericht auch zu dem Schluss, dass die­ses Urteil nicht ver­fas­sungs­wid­rig sei. Eine Revision vor dem Obersten Gerichtshof ist aber aus­drück­lich noch mög­lich, da es in die­sem Fall noch kei­ne Rechtssprechung vom OGH gibt.

Quelle des Artikel: https://​www​.wochen​blick​.at/​t​r​a​n​s​g​e​n​d​e​r​-​k​l​a​g​e​-​w​u​r​d​e​-​a​b​g​e​w​i​e​s​en/

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Transgender-​Klage wur­de abge­wie­sen!
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In Freiheit fühlt sie sich unsi­cher

Transsexuelle wer­den in den USA oft Diskriminiert und bedroht, so auch Linda Thompson. Die 59-​Jährige woll­te daher unbe­dingt in ein Frauengefängnis. Nun hat sie ihr Ziel erreicht – mit eini­gem Aufwand.

Bankräuberin Linda Thompson
Bankräuberin Linda Thompson

Die Geschichte von Linda Thompson ist die eines Bankraubs – und einer offen­bar aus­ge­grenz­ten, ver­ängs­tig­ten Frau: Ein Gericht in Cheyenne im US-​Bundesstaat Wyoming hat die 59 Jahre alte Transsexuelle nun zu sechs Jahren Gefängnis ver­ur­teilt – für eine Tat, die sie nur mit einem Ziel begon­nen hat­te: Thompson woll­te wie­der in Sicherheit sein, und die erhofft sie sich in Haft.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, hat­te Thompson eine Bank in Cheyenne über­fal­len. Gegenüber einer Angestellten der Filiale behaup­te­te sie, bewaff­net zu sein und ließ sich Tausende Dollar aus­hän­di­gen. Dann warf sie das Geld in die Luft, setz­te sich auf den Boden und war­te­te auf die Polizei. Im August bekann­te sie sich vor Gericht schul­dig.

Quelle des Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-transgender-bankraeuberin-schafft-es-zurueck-ins-gefaengnis-a-1116378.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.com/

In ihrem Prozess ent­schul­dig­te sich die mehr­fach vor­be­straf­te Thompson bei der Kassenbeamtin, die sie bedroht hat­te. “Es war nicht mei­ne Absicht, Sie zu ver­let­zen”, sag­te sie. “Mein Ziel war es, zurück ins Gefängnis zu kom­men. Es tut mir Leid, dass Sie dar­in ver­wi­ckelt waren.”


Die Begründung der Angeklagten für ihr unge­wöhn­li­ches Verhalten: Seit sie sich ent­schie­den habe, nicht mehr Brian Thompson zu sein, son­dern eine Frau, kön­ne sie nicht mehr sicher leben. Erst im Juni war sie aus der Haft ent­las­sen wor­den für einen ande­ren Banküberfall, mit dem sie eben­falls eine Gefängnisstrafe erwir­ken woll­te. Nachdem sie in einem Park erneut atta­ckiert wor­den sei, habe sie sich für einen wei­te­ren Überfall ent­schie­den.

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