Vorstellung

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Mein Name ist Sabine Bartsch Sabine Bartsch und bin gebo­ren am:16.08.1955 in Ütze. Ich woh­ne seit Oktober 2011 in Essen, vor­her im Rheinland.

Ich erzäh­le euch mal Bruchstücke davon, wie mein Leben gewe­sen ist:
Bin das drit­te Kind von vier Jungen, gemerkt habe ich es mit ca.7 Jahren das etwas mit mir nicht stimm­te mich Interessierte nicht mit Jungen zu spie­len habe mit Interesse den Mädchen zu gese­hen mit­spie­len war nicht drin, von den Jungen wur­de ich aus­ge­lacht von den Mädchen wur­de ich gefragt, was ich bei ihnen wol­le. Zu der dama­li­gen Zeit wäre das auch ein Unding gewe­sen, sich zu äußern.

Abends im Bett bete­te ich zum lie­ben Gott: Wenn ich auf­wa­che, bin ich ein Mädchen, lei­der war, dass nicht der Fall, oder (jetzt lacht nicht) wenn ich baden ging, woll­te ich mir das Teil, was mich stör­te, abschnei­den, weil ich mir gedacht habe, wenn er weg ist, war­um soll­te ich dann nicht ein Mädchen sein.

Die Jahre ver­gin­gen, bis ich ca 15 Jahre war, mei­ne Eltern trenn­ten sich kurz­fris­tig ich leb­te beim Vater. Eines Tages kam er mit einer Frau nach Hause die Alkoholikerin war, die­se Frau erkann­te aber das ich mich nicht wohl in mei­nem Körper fühl­te, sie ging zu mei­nem Vater und erzähl­te es ihm, die Reaktion von ihm war erschre­ckend, er sag­te: Bist du bescheu­ert, du, bist ein Junge und dabei bleibt es auch und schmiss die Frau raus.Kurze Zeit spä­ter woll­te er mich umbrin­gen, er schob mich zwi­schen 2 Betten mit dem Kopf und schob sie mit aller Kraft zusam­men, mein älte­rer Bruder hat mich da raus­ge­holt.
Bis hier­her und wei­ter kann ich nicht mehr, tut mir Leid, es hat auch ein Grund, was mir mit 19 Jahren pas­siert ist, ich habe es ver­drängt kann auch nicht dar­über reden, nicht böse sein des­we­gen damit muss ich allei­ne fer­tig wer­den.
1975 Lernte ich mei­ne ehe­ma­li­ge Frau ken­nen, 1977 war Hochzeit aber auch, nur weil mei­ne Mutter zu ihr sag­te: “Heirate ihn dann geht es von allei­ne weg”, blö­de aus­sa­ge. In der Ehe die ca. 32 Jahre ging ist es natür­lich nicht weg­ge­gan­gen, nein, mei­ne ehe­ma­li­ge Frau erlaub­te mir hin und wie­der DIE Frau zu sein immer so zir­ka eine Woche, mit der Auflage den gan­zen Haushalt zu schmei­ßen Sie ging mit mir auch los um eini­ge Sachen zu kau­fen, die sie nach einer Woche auch wie­der weg­schmiss, ich war natür­lich hap­py.

Wir haben 3 gemein­sa­me Kinder 1 Mädchen (gebo­ren 1978) und 2 Jungen (gebo­ren 1996) (Zwillinge), dazu spä­ter mehr. Der Druck in mir wur­de immer stär­ker ich konn­te nichts damit anfan­gen, was mit mir los war, erst als das Internet auch bei mir den weg­fand, fing ich an mich zu infor­mie­ren. Ich wuss­te auf ein­mal, was mit mir los war. Die Erzählungen von Betroffenen waren iden­tisch mit mei­nen Gedanken, also fing ich an mir jede Menge Informationen rein zu holen die ich bekom­men konn­te, bis ich 2007 einen Psychologen auf­ge­sucht habe, der in Bonn war, bei dem war ich nur ein­mal, weil mei­ne EX Frau mir sag­te, wenn ich wei­ter machen wür­de, dann wür­de ich mei­ne Kinder nicht Lieben.

Drei bis vier Monate spä­ter habe ich einen ande­ren Psychologen auf­ge­sucht, der in Köln war, bei dem blieb ich dann. Die Schuldgefühle mir gegen­über von mei­ner EX wur­den Intensiver mein Selbstvertrauen ging gegen null ich konn­te woll­te nicht wei­ter in die­sem frem­den Körper wei­ter Leben. Nach der Geburt der Zwillinge sag­te sie zu mir, sie kön­ne nicht mit einer Frau schla­fen, was auch kaum statt­fand, auch in unse­rer Ehe fast nie. Sie gab mir dann die Schuld das unse­re Ehe kaputt ging, ich über­nahm die Schuld, was blieb mir auch ande­res übrig, wäre ich nicht mei­nen Weg gegan­gen, wären wir noch even­tu­ell zusam­men, ich sage bewusst even­tu­ell. Kurz, bevor sie aus der gemein­sa­men Wohnung aus­zog, das war 2010, sag­te sie zu mir:

Deine Tochter hast du schon ver­lo­ren, dei­ne Söhne wirst du auch noch ver­lie­ren (allen 3 kin­dern habe ich es eini­ge Wochen vor­her mit­ge­teilt). Stimmte auch, ich ver­lor mei­ne Tochter, durch Hetzerei mei­ner EX sie hat sich beein­flus­sen las­sen von ihr bis heu­te. Sie droh­te mir nach der Trennung mit dem Tod, mit der Aussage: Pass auf, wenn du mal über die Straße gehst.

In der zwi­schen Zeit lern­te ich mei­ne jet­zi­ge Freundin Brigitte ken­nen übers Internet sie half mir mei­nen Weg zu gehen und zeig­te mir auch, was Liebe war und bis heu­te ist. 2010 muss­te ich vom Rheinland nach Essen umzie­hen wegen den Morddrohungen mei­ner EX, auf Anraten mei­nes Psychologen, die Schuldgefühle mei­ner­seits wur­den schlim­mer, da ich mei­ne Tochter ver­lo­ren habe. Ein Sohn zog mit mir nach Essen, eins blieb bei der Mutter. 2011 August wur­de begra­digt, was die Natur nicht voll­bracht hat­te, ich unter­zog mich der GAOP.

Nun soll­te jeder mei­nen, na super dann ist sie ja glück­lich, nein über­haupt nicht ich (bereue den Schritt nicht). Die Schwierigkeiten began­gen jetzt auch genau­so wie vor der GAOP. Ich lern­te über Brigitte ihre Kinder und auch eini­ge Freunde von ihr ken­nen, nicht alle Kinder haben Verständnis für mich, geschwei­ge den die Freunde, sie sag­ten: ich habe nichts gegen dich mie­den aber mich auf Teufel komm raus, man Trauten sich nicht mich selbst was zu fra­gen, wenn sie was von mir woll­ten, es ging alles über ihr.

Arbeit suchend fand ich auch nichts, weil sie alle nicht damit umge­hen konn­ten, Bewerbung ohne Ende geschrie­ben auch zu Arbeitgeber hin gefah­ren, man hat­te sogar Angst mich ein­zu­stel­len, weil man Multi kul­tu­rell sei, heißt so viel wie hohen Anteil an aus­län­di­schen Arbeitnehmern. Ende 2013 wur­de ich am Knie das zwei­te Mal ope­riert, ich bekam Herzrhythmusstörungen eine 4 Lagen Thrombose im lin­ken Bein und Lungenembolie, Ich könn­te noch mehr schrei­ben alles was dazwi­schen pas­siert ist aber das wird zu lang.

Womit ich nicht fer­tig wer­de, ist, dass ich kei­nen Kontakt mehr zu mei­ner Tochter habe und die Inakzeptanz so wie die Respektlosigkeit mir gegen über von allen. Alles was schief ging schrieb ich mir zu, aber freue mich unheim­lich dar­über wenn ich mal was fer­tig gebracht habe, weil ich auch noch für blöd gehal­ten wer­de. Ich muss es so hin neh­men was soll­te ich auch sonst tun, die Schuldfragen waren ja soweit geklärt. Soweit etwas aus mei­nem Leben.

Allerdings gibt es auch was posi­ti­ves: Seit Dezember 2014 habe ich eine Arbeitsstelle.

Hier stehen Informationen,Berichte,und Hilfsangebote für euch zur Verfügung

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