Wie ich euch sehe

Ich bin nicht im fal­schen Körper”


Ihr größ­ter Wunsch: Frau sein zu kön­nen, ohne ande­re damit zu irri­tie­ren. Eine Transgender-​Frau erzählt von ihren Erfahrungen im Alltag, im Job – und in der Ehe.

Mein Körper ist der eines Mannes, doch ich bin eine Frau – und als Frau möch­te ich mein Leben leben. In unse­ren Köpfen herrscht die Vorstellung, dass der Körper uns zu dem macht, was wir sind: Mann oder Frau. Das macht mich zu einer Person, die es eigent­lich nicht geben darf. Viel zu lan­ge habe ich das nicht hin­ter­fragt und mich selbst abge­lehnt. Inzwischen ist mir klar gewor­den: Ich muss und ich will mit die­sem Körper leben.

Quelle des Beitrages:

Die meis­ten Transgender tun alles dafür, ihre bio­lo­gi­sche Natur zu ver­ber­gen. Doch mit mei­nen knapp zwei Metern Körpergröße, der kräf­ti­gen Statur und den gro­ßen Händen wer­de ich als Frau immer Aufsehen erre­gen. Daher bleibt mir nur die Wahl, ein ver­zwei­fel­ter Mann oder eine auf­fäl­li­ge Frau zu sein.

Obwohl mein Geschlecht nur eine von vie­len Facetten mei­ner Persönlichkeit ist, muss ich mich stän­dig damit aus­ein­an­der­set­zen. Alles kreist dar­um, wer oder was ich bin, immer wie­der muss ich mich vor euch recht­fer­ti­gen. Dabei gibt es neben der Verwirklichung der eige­nen Geschlechtsidentität auch noch ande­re wich­ti­ge Aspekte in mei­nem Leben. Dafür gehe ich Kompromisse ein und lebe bei­de Geschlechter.

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